Josef Eilmsteiner: „Bauland sichern und eine eigene Postleitzahl für Waldburg“

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Mag. Michaela Maurer Mag. Michaela Maurer, Tips Redaktion, 07.07.2020 11:05 Uhr

WALDBURG. Josef Eilmsteiner (ÖVP) wurde am 1. Juli zum neuen Bürgermeister von Waldburg gewählt. Michael Hirtl hat nach zwölf Jahren sein Amt als Bürgermeister zurückgelegt.

Zehn Stimmen konnte Eilmsteiner bei der Gemeinderatssitzung für sich gewinnen, acht Stimmen gingen an Josef Pirklbauer (SPÖ). Eilmsteiner ist seit 2009 im Gemeinderat und war elf Jahre Vize-Bürgermeister. „Ich wollte mich in die Gemeinde einbringen und etwas für die Allgemeinheit tun“, erklärt der neue Bürgermeister seine Entscheidung politisch aktiv zu werden.

Der 47-Jährige war zuvor schon in vielen Waldburger Vereinen aktiv: bei der Feuerwehr, der Landjugend, ehrenamtliche Arbeit für das Fernheizwerk und Mitglied der Sportunion. Seinen Job als Gemeindebediensteter am Bauhof in Waldburg wird er nach der Wahl aufgeben, die Stelle wird neu ausgeschrieben. Eilmsteiner ist Landwirt, verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Fünf Projekte für Waldburg

Für ihn haben fünf Projekte für Waldburg oberste Priorität: „Das größte und wichtigste Projekt wird in den nächsten Jahren die Generalsanierung der Volksschule und des Turnsaales sein. Der Grundstein ist ja bereits gelegt. Nun müssen die weiteren Schritte eingeleitet werden“, sagt Eilmsteiner.

Ein weiterer Punkt ist leistbares Wohnen. „Damit sich Waldburg weiterentwickeln kann brauchen wir Bauland. Primär sollten natürlich die Baulücken bebaut werden, jedoch sollten wir auch neues Bauland schaffen. Auch zum Erhalt des Kindergartens und der Volksschule, Nahversorgung wie Kaufhaus, Arzt und Bank.“

Wasserversorgung

Im Gemeindegebiet werden noch einige Löschwasserbehälter benötigt. „Für Waldburg gibt es bereits Gespräche“, sagt Eilmsteinre. Aktuell wird die Steuerung der Wasserversorgungsanstalt erneuert. „Da die letzten Jahre immer sehr trocken waren und Wasser das wichtigste Lebensmittel ist, möchte ich den Brunnen 2 aktivieren, um für die nächsten Jahrzehnte die Versorgung sichern zu können.“

Eilmsteiner will einen neuen Versuch starten, dass Waldburg eine eigene Postleitzahl bekommt. „Der Ort wächst und das ist gut so. Jedoch für Blaulichtorganisationen zählen oft Sekunden bei einem Notfall. Aber auch für die Post und den Paketdienst ist die Situation oft nicht leicht.“ 

„Ich stelle mich gerne den Erwartungen, die Einwohner an einen Bürgermeister haben und wünsche mir, dass sich die Bürger in die Diskussion zu aktuellen Waldburg-Themen einbringen. Miteinander zu reden ist immer besser als übereinander zu reden.“ 

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