Hochwasserschutz in Schrems wird zügig ausgebaut

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LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf mit Nationalrätin Martina Diesner-Wais, Stadtrat David Süß und LAbg. Margit Göll Foto: NLK Filzwieser
Olivia Lentschig Olivia Lentschig, Tips Redaktion, 10.11.2019 09:00 Uhr

SCHREMS. In den letzten Jahren wurde Schrems und seine einzelnen Ortsteile immer wieder von schweren Hochwässern getroffen. Immer wieder trat der Braunaubach über die Ufer und überflutete die Ortschaften.

Deshalb wurde ein umfassendes Hochwasserschutz-Projekt ausgearbeitet, das aus mehreren Bauabschnitten besteht. Insgesamt werden 7,2 Mio. Euro investiert, die das Land Niederösterreich, das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und die Stadtgemeinde Schrems gemeinsam aufbringen.

Der erste Bauabschnitt in der Katastralgemeinde Niederschrems wurde bereits 2015 fertiggestellt. Neben Maßnahmen im Gewässerbett wurden Ufermauern aus Wasserbausteinen errichtet, bestehende Uferböschungen und Ufersicherungen angepasst bzw. saniert und bestehende Ufermauern teilweise erhöht. Auch ein Klappwehr sowie zwei Brücken wurden dabei neu errichtet. Der zweite, der alleine Kosten von rund 2 Mio. Euro verursacht, soll zügig fertiggestellt werden. Zurzeit wird dort noch die Transportleitung des Abwasserverbandes Lainsitz an das neu gestaltete Abflussprofil angepasst. Im Stadtgebiet von Schrems wurde im Sommer 2016 der erste Abschnitt fertig, der zweite und finale Bauabschnitt soll im nächsten Frühjahr begonnen und im Winter 2021/2022 beendet werden.

Mit diesen Maßnahmen werden insgesamt 190 Objekte vor einem 100-jährlichen Hochwasserereignis geschützt.

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP): „Mit diesen Maßnahmen wollen wir Schrems hochwassersicherer machen, so wie uns das schon in vielen anderen Gemeinden, mehr als 300 an der Zahl, gelungen ist. Dann können die Einwohner wieder beruhigter schlafen, und müssen keine Angst mehr vor Überflutungen haben.“

Stadtrat David Süß (ÖVP): „Ich bedanke mich beim Land Niederösterreich für die Unterstützung. Es zahlt sich aus, wenn man gute Kontakte und Verbündete in der Landesregierung hat, auf die sich die Schremserinnen und Schremser verlassen können!“

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