„Endspurt“ für Laakirchner Stadtentwicklungsprozess

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Daniela Toth Tips Redaktion Daniela Toth, 12.03.2019 13:55 Uhr

LAAKIRCHEN. Der nächste Bürgerbeteiligungsworkshop am Freitag, 15. März, ab 17 Uhr im Neuen Rathaus ist dem Thema Bildungscampus gewidmet. Tips sprach vorab mit Architekt Christoph Gahleitner, der den Stadtentwicklungsprozess leitet.

„Das Stadtentwicklungsleitbild besteht nicht aus konkreten Projekten – auch, wenn sich schon einige Projekte abzeichnen“, betont Christoph Gahleitner. Zentral sei zunächst, Ziele festzulegen und sich zu überlegen, welche Plätze welche Funktionen übernehmen sollen. Davon ausgehend könne dann – die entsprechenden politischen Beschlüsse vorausgesetzt – konkret geplant werden. „Ziel ist es, einen Leitfaden zu entwickeln, wo sich Laakirchen in den nächsten 15 Jahren hinbewegen soll“, so Gahleitner.

Neue Nutzung der HS Nord

Ein Beispiel dafür ist der vorgeschlagene Bildungscampus: Im Bürgerbeteiligungsprozess kam immer wieder der Wunsch, die „alte“ HS Nord besser zu nutzen. Gahleitner schlägt nun vor, die Landesmusikschule – die ohnedies an ihre Kapazitätsgrenzen stößt – in die HS Nord zu übersiedeln. Auch der Kindergarten könnte in diesen Bildungscampus integriert werden.

Stadtplatz in der Wolfstraße

Mit einem Wegzug der Musikschule aus der Wolfstraße entstünden wiederum dort neue Möglichkeiten: „Laakirchen hat keinen historisch gewachsenen Stadtplatz, weil es sich als Bandstadt entwickelt hat und vor allem in die Länge gewachsen ist“, so Gahleitner. Mit den Leerständen im ehemaligen Altenheim und im Feuerwehrdepot gebe es in der Wolfstraße auch dafür viele Gestaltungsmöglichkeiten.

„Ein Stadtplatz lebt davon, dass dort Menschen sind, es sollte ein Platz zum Verweilen, zum Sitzen, auch für Aktivitäten“, gibt der Architekt zu bedenken. Bevor man hier konkrete Pläne, etwa einen immer wieder gewünschten Hotelbau, mache, müsse man daher konkret überlegen, was der Platz „können“ soll.

Einkaufsstraße und Naherholungsräume

Weitere Ideen sind eine verkehrsberuhigte Einkaufsstraße in der Gmundner Straße oder eine andere Nutzung des Parkplatzes hinter der Kirche – Autos könnten in einer Tiefgarage unter der Wolfstraße ihren Platz finden. Viele Bürger wünschen sich eine bessere Einbindung der Naherholungsräume an der Traun. Aber auch für Themen wie Barrierefreiheit, sanfte Mobilität, Grünkorridore, Bebauungsqualität und ein Flächenmanagement sollen im Stadentwicklungsleitbild konkrete Handlungsempfehlungen gegeben werden, so Gahleitner.

Gute Voraussetzungen

Insgesamt sei das Ziel, die 3700 Ein- und die 2800 Auspendler in das Stadtleben zu integrieren und für einen vielfältigen, lebendigen Mix zu sorgen. Die Voraussetzungen für ein gelungenes Projekt seien jedenfalls gut, ist Stadtentwickler Christoph Gahleitner überzeugt, so habe die Stadtgemeinde mit dem Kauf wichtiger, zentraler Grundstücke bereits gute Vorarbeit geleistet. Das von ihm erstellte Leitbild wird voraussichtlich in den Wochen nach Ostern der Öffentlichkeit vorgestellt.

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