Neuer Stadtplatz in der Wolfstraße – und vielleicht auch eine Regiotram

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Vorschlag der Stadtplaner: Das neue Stadtzentrum könnte im Bereich der Wolfstraße angesiedelt und durch vielfältige Nutzung belebt werden. Foto: Tóth
Daniela Toth Daniela Toth, Tips Redaktion, 12.10.2019 15:02 Uhr

LAAKIRCHEN. Belebtere Stadtteile, mehr Nahverkehr und nicht zuletzt ein neuer, visionärer Stadtplatz in der Wolfstraße: Das sind nur einige Schlagworte aus dem neuen Stadtleitbild, das im ALFA Steyrermühl vor zahlreichen interessierten Bürgern präsentiert wurde.

Mit der Initiierung des Stadtleitbild-Prozesses wollte man „größer denken und weiter in die Zukunft schauen“, erklärte Bürgermeister Fritz Feichtinger in seinen einleitenden Worten zur Präsentation von Architekt Christoph Gahleitner und Planer Kurt Fallast. Entsprechend umfassend zeigte sich auch das präsentierte Ergebnis, das auf rund 300 Bürger­anregungen aufbaut. Diese waren über mehrere Workshops und eine Online-Plattform in die Planungsarbeiten eingeflossen, wie Christoph Gahleitner erklärte.

„Hauptwunsch“ Stadtplatz

Dabei kristallisierte sich auch rasch ein zentrales Thema heraus: Der Wunsch nach einem Stadtplatz, der diesen Namen auch verdient. Gahleitner und Fallast schlagen vor, diesen im Bereich der Wolfstraße anzusiedeln: Durch den Wegfall des ehemaligen Seniorenheims und des leerstehenden Feuerwehrdepots könnte hier eine gut gestaltbare, vielseitig nutzbare Fläche entstehen, auf der ein Hotel, ein Ärztezentrum, Wohnungen, kleine Geschäfte und eine neue Musikschule angesiedelt werden könnten. Die Autos samt Parkplätzen und Durchfahrtsmöglichkeit sollen unter dem – autofreien – Platz angesiedelt werden, so Gahleitner.

Regio-Tram könnte 7.000 Laakirchner erreichen

Auch einer anderen, in den Workshops oft geäußerten Forderung können er und Fallast sehr viel abgewinnen: einem Anschluss an die Regio-Tram. Fast 7.000 Laakirchner – von Oberweis bis Lindach – liegen im Einzugsbereich einer möglichen Regio-Tram, leben also weniger als einen Kilometer von einer Haltestelle entfernt. Zudem fallen täglich 2.300 Pendelwege zwischen Gmunden und Laakirchen an. „Man müsste natürlich auch entsprechende Umsteigemöglichkeiten schaffen, Ruftaxis sowie einen Ausbau der Radwege“, erklärt Gahleitner, wie ein solcher Ausbau langfristig zu einer Säule der Mobilität werden könnte. „Genau wie bei der Gestaltung des Stadtplatzes handelt es sich auch beim Anschluss an die Regio-Tram um eine Idee, die nur auf lange Sicht geplant und umgesetzt werden kann“, ergänzt Fallast.

 

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