Die Kaiserstadt hat nun eine eigene Onlineshopping-Plattform

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Thomas Leitner Thomas Leitner, Tips Redaktion, 08.04.2020 08:37 Uhr

BAD ISCHL. Die Corona-Maßnahmen machen globale Shopping-Anbieter zu großen Gewinnern der Krise und bringt lokale Geschäfte in enorme Existenznöte. Aus diesem Grund hat ein Unternehmer die Plattform ischl-shopping.at ins Leben gerufen. 

Seit rund einer Woche ist sie online die neue Einkaufs-Plattform für Bad Ischl. „Unter www.ischl-shopping.at haben wir eine Plattform gebaut, welche es allen lokalen Händlern gratis erlaubt ihre Produkte online zu stellen und zu verkaufen. Die Abrechnung erfolgt von den Händlern direkt mit den Kunden“, erzählt Unternehmer und Gründer der Plattform Gottfried Schrempf.

Kostenlose Zustellung in Bad Ischl

Innerhalb von Bad Ischl wird die Ware übrigens kostenlos zugestellt. „Uns war es sehr wichtig, dass dem Kunden keine Lieferkosten entstehen. Die Gemeinde Bad Ischl, die Sparkasse Salzkammergut und die Volksbank Filiale Bad Ischl sagten uns dankenswerterweise ihre Unterstützung zur Abdeckung der Lieferkosten zu“, sagt Schrempf und ergänzt: „wir von der Schrego Communications GmbH überlegten, was wir beitrage können, um unsere heimischen Händler und Gewerbetreibenden zu unterstützen und die Idee zu einer lokalen Shopping-Plattform wurde geboren. Ziel ist es die Möglichkeit zu bieten online zu kaufen, aber in der Region.“

Angebot soll auf Inneres Salzkammergut ausgeweitet werden

Vorerst steht das Angebot allen Ischler Betrieben zur Verfügung. Geplant ist jedoch die Plattform innerhalb der nächsten Wochen auf das Innere Salzkammergut von Obertraun bis Ebensee und St. Wolfgang auszudehnen. „Die extrem kurze Zeit der Planung, Programmierung und Umsetzung zwingt uns vorerst auf Bad Ischl zu begrenzen“, sagt Schrempf.

Bis Ende Juni keine Kosten für Betriebe

„Die Schrego Communications GmbH unterstützt die lokale Wirtschaft durch kostenlose Bereitstellung der Shopping-Plattform. Es fallen für die teilnehmenden Händler während der Krise, aber auf alle Fälle bis 30. Juni 2020 keine Kosten an. Danach müssen wir gemeinsam eine Lösung finden. Im Moment habe ich mir jedoch darüber noch keine Gedanken gemacht“, sagt der Gründer. 

 

 

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