Humanastrologin Doris Zischka über das Schwellenjahr 2020

Hits: 3031
Humanastrologin Doris Zischka aus Hofkirchen.  Foto: privat
Humanastrologin Doris Zischka aus Hofkirchen. Foto: privat
Otto Normal, Leserartikel, 01.01.2020 12:19 Uhr

HOFKIRCHEN. Humanastrologin Doris Zischka wagt den Blick in das neue Jahr. Wir leben in einer sehr spannenden Zeit, genauer gesagt stehen wir kurz vor der großen Zeitwende 2020. Was das genau bedeutet, verrät Humanastrologin Doris Zischka.

Tips: Was bedeutet die große Zeitwende 2020?

Doris Zischka: Wenn man die Schwelle eines neuen Jahrzehntes betritt, fühlt es sich irgendwie besonders an. Das Schwellenjahr 2020 ist aus astrologischer Sicht ein ganz besonderes. Es stehen zwei seltene Konstellationen am Himmel, die den Beginn einer völlig neuen gesellschaftlichen Ordnung ankündigen. Ein großer Transformationsprozess bewegt nicht nur viele im persönlichen Leben, sondern es ist ein kollektiver Wandel, der die ganze Welt betrifft.

Tips: Wann und wie macht sich der Wandel bemerkbar?

Zischka: Gleich zu Jahresbeginn, am 12. Jänner kommt es zu einer seltenen Konstellation zwischen Saturn und Pluto, die als Reset (Neuordnung) gedeutet wird. Das Schauspiel findet im Zeichen Steinbock statt, der nicht nur für unsere langfristigen Strukturen im Leben steht (wie zum Beispiel Beruf, Wohnort, Beziehungs- und Familienleben, Konsumverhalten), sondern auch für unsere politischen, wirtschaftlichen und sozialen Strukturen. Das Schwierige an diesem Systemwandel ist: wir kennen kein anderes. Doch diese Konstellation zeigt uns, dass es jetzt kein Zurück mehr gibt. Viele Menschen drängt es zu einer Neuordnung.

Tips: Was bedeutet das für unser persönliches Leben?

Zischka: Man sieht, dass der Übergang das ganze Jahr dauern wird und es auch noch zu heftigen Konfrontationen kommt. Auf der einen Seite haben wir die Kräfte, die aus Angst vor dem Neuen am Alten festhalten und auf der anderen Seite die Bewegung, die unaufhaltsam versucht, neue Formen des Zusammenlebens herzustellen. Es wird drei Phasen geben (Ende März bis Mitte April, Mitte Juni bis Mitte Juli und im November), wo es zu Fanatismus und zu starker Polarisierung kommt. Jede Seite beharrt auf seiner Überzeugung und so manche Autoritäten neigen dazu, sich vorerst mit Gewalt durchzusetzen, andere werden aber auch nachgeben. Frustrationen im persönlichen Leben lassen sich zu diesen Zeiten am besten mit Weisheit und Geduld lösen. Es lohnt sich, seiner Überzeugung zu folgen, denn am Ende ist der Erfolg, den man sich selbst erarbeitet, doch der schönste.

Tips: Kommt es zu großen Krisen oder Kriegen?

Zischka: Die großen Krisen in diesem Jahr liegen dort, wo in den letzten Jahren das Streben nach Mehr den Bezug zur Realität verloren hat und sich hohe Schuldenberge aufgebaut haben. Wir werden entsetzt sein über das Ausmaß und enttäuscht von den Systemen, denen wir vertraut haben. Österreich wird aber weniger davon betroffen sein wie viele andere europäische Länder. Ab 28. Juni nimmt der kriegerische Planet Mars eine starke Position ein und verweilt dort ungewöhnlich lange, bis 31. Dezember. In der zweiten Jahreshälfte wird es deshalb besonders hitzig (auch das Wetter). Unser Ego bekommt einen starken Auftrieb und so kann es vermehrt zu kriegerischen Konflikten kommen. Mars wird zwischen August und Oktober von Saturn und Chiron eingebremst, was darauf hindeutet, dass dem ganzen Ringen um Macht auch Grenzen gesetzt sind.

Tips: Wie geht es mit dem Bewusstsein für unseren Planeten weiter?

Zischka: Der Planet Neptun, der für unsere höhere Bestimmung und für unsere Weltenseele steht, bekommt in diesem Jahr Aspekte vom Glücksplaneten Jupiter, der allerdings im Zeichen Steinbock steht, wo sich als Glück nicht das zeigt, was wir im ersten Augenblick als Glück erkennen. Es ist mit weiteren Naturkatastrophen zu rechnen aber somit ist gesichert, dass die Menschheit weiterhin ihre größere Aufgabe erkennt und sich wieder mehr in einer größeren Ordnung eingebunden sieht. Das Drängen zu Klimaschutz, zu Nachhaltigkeit sowie auch unser spirituelles Wachstum nehmen weiter seinen unbeirrbaren Lauf.

Tips: Wann ist der Wandel vollendet und wie geht es aus?

Zischka: Die Geburtsstunde des neuen Zeitalters, des Wassermannzeitalters, wird mit der Begegnung von Saturn und Jupiter im Zeichen Wassermann eingeleitet, die am 21. Dezember stattfindet. Das ist die zweite seltene Konstellation ist, 2020 stattfindet. Neue Führungskräfte kommen nach vorne, es kommt in den folgenden Jahren zu einem Linksruck.

Tips: Kommen auch die nötigen technischen Fortschritte?

Zischka: Der Planet Chiron, der uns Heilungsprozesse verspricht, und der Revolutionär Uranus machen dieses Jahr keine besonderen Aspekt, daher kommt es vermutlich noch zu keinen bahnbrechenden Fortschritten. Doch im Zeichen Stier beschäftigt er uns dennoch intensiv mit diesen Themen.

Zur Einstimmung auf das Jahr 2020 findet zu Vollmond am Freitag, 10. Jänner um 19.30 Uhr eine Sternstunde mit kurzem Vortrag und einer Neujahrsmeditation statt im Hotel Mauernböck in Rottenbach statt. Der Eintritt beträgt zehn Euro. Anmeldung unter: 0664/5112068. Mehr Infos unter: https://www.doris.zischka-humanastrologie.at

Kommentar verfassen



Gasselsberger und Mucha sind in ungekanntem Land

GASPOLTSHOFEN. Komponist Martin Gasselsberger und Schriftsteller Martin Mucha veröffentlichen mit „Ungekanntes Land“, ihr zweites gemeinsames Werk und ihr erstes Chorwerk. Im Interview mit Tips spricht ...

Rennstrecke wird zum Schauplatz des Finales

TAUFKIRCHEN. Landesmeistertitel und OÖ Cup-Titel im Motocross werden heuer in Taufkirchen vergeben. Die Rennstrecke in Untertrattbach ist am Sonntag, 26. September, Schauplatz des großen Finales. 

Mann bei Frontalzusammenstoß getötet

GALLSPACH. Das Auto eines 30-Jährigen aus Gmunden kollidierte mit dem PKW eines 78-JJährigen aus dem Bezirk Grieskirchen auf der B135 auf der Höhe der Umfahrung Gallspach. Wie es zu dem Unfall gekommen ...

Ahnenforschung im Archiv

GRIESKIRCHEN. Das historische Stadtarchiv hat neue Räumlichkeiten in der Landesmusikschule bezogen und lässt die Bevölkerung in vergangene Zeiten eintauchen. Wer Geschichte lernen und etwas über seine ...

Erster Teil des Haager-Lies Radwegs ist nun offiziell befahrbar

GASPOLTSHOFEN/ HAAG/ WEIBERN/ NEUKIRCHEN/ AICHKIRCHEN/ BACHMANNING. Der erste Abschnitt des Haager Lies Radweges zwischen Neukirchen bei Lambach (Bezirk Wels Land) und Haag ist nun offiziell befahrbar. ...

Grieskirchner Netz gewinnt Ortsbildpreis

GRIESKIRCHEN. Das über den Kirchenplatz gespannte „Grieskirchner Netz“, das ursprünglich für die Landesausstellung 2010 ins Leben gerufen wurde, wurde auf der Ortsbildmesse in Freistadt zum innovativsten ...

St. Agatha gibt Vollgas beim 33. Internationalen Bergrennen

ST. AGATHA. Der Motorsportclub (MSC) Rottenegg veranstaltet am Sonntag, 26. September, sein traditionelles Bergrennen und sorgt bei Jung und Alt für Gänsehautmomente.

Bezirksjugendorchester in Grieskirchen gegründet

BEZIRK GRIESKIRCHEN. Einem neuen Orchester-Projekt, kurz BJO, mit jungen Musikern aus dem Bezirk kann man am Samstag, 18. September, lauschen.