1.500 Euro Mindestlohn gefordert

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Klaus Schatzl, Helmut Feilmair und ÖAAB-Bezirksobmann Peter Oberlehner (v. l.)
Helmuth Wimmer Helmuth Wimmer, Tips Redaktion, 03.03.2014 15:06 Uhr


GRIESKIRCHEN. Bei seinem Besuch in Grieskirchen forderte Helmut Feilmair, Vizepräsident der Arbeiterkammer OÖ und Landesobmann-Stellvertreter des ÖAAB Oberösterreich, 1.500 Euro Mindestlohn, niedrigere Lohnsteuern, mehr Familienbeihilfe und die Entlastung der Pendler.

„Wer einer Vollzeitbeschäftigung nachgeht, muss auch davon leben können“, so Feilmair. Ein Mindestlohn von 1.500 Euro sei mehr als gerechtfertigt. „Sollten die Kollektivvertragspartner in dieser Frage keine Einigung treffen, muss auch über die Möglichkeit eines Mindestlohns von 1.500 Euro auf gesetzlicher Basis nachgedacht werden“, betont der AK-Vize-Präsident: „In 21 von 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gibt es bereits gesetzlich verankerte Mindestlöhne.“ Anlass des Besuchs sind die Arbeiterkammer-Wahlen von 18. bis 31. März. ÖAAB-FCG-Spitzenkandidat des Bezirks ist Klaus Schatzl aus Waizenkirchen. Er und Feilmair wünschen sich eine hohe Wahlbeteiligung und setzen dabei auf die Briefwahl. Die Unterlagen dafür werden rund um den 10. März per Post versendet. Eine Befürchtung der beiden Kandidaten ist, dass sie unter den Postwurfsendungen „untergehen.“ Feilmair plädiert auch für eine Senkung der Lohnsteuer: „Das immer größere Kuchenstück, welches sich das Finanzamt bei jeder Lohnerhöhung herunterschneidet, gehört rasch und unverzüglich einer Schlankheitskur unterzogen. Genau aus diesem Grund führt an einer raschen Steuerreform mit einer deutlichen Lohnsteuer-Senkung kein Weg mehr vorbei.“ Davon würde auch die Wirtschaft profitieren. Schätzungen gehen davon aus, dass die Arbeitnehmer bis zu 80 Prozent ihres Netto-Lohnes wieder ausgeben. Feilmair: „Mehr Netto. Darum geht“s„. Eine weitere Forderung ist die, von der Regierung bereits angekündigte, Erhöhung der Familienbeihilfe.<

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