Ein kleiner Garten Eden, der die Welt verändert

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Susanne Winter, MA Susanne Winter, MA, Tips Redaktion, 16.10.2019 12:04 Uhr

MICHELDORF IN OÖ. Die Grünen Micheldorf haben vier Naturschutzprojekte mit einem „Michael Green“ prämiert und der Öffentlichkeit vorgestellt. Eines dieser nachahmenswerten Projekte ist der Beeren- und Kräuternaschgarten beim Kindergarten in der Krems.

Wie kann man kleine Kinder für die Natur begeistern? – Das war wohl einer der gedanklichen Ausgangspunkte für den „Beeren- und Kräuternaschgarten“ beim Kindergarten in der Krems in Micheldorf. Petra Riedler und Renate Leitner haben dieses Projekt federführend initiiert. Der Naschgarten wurde zusammen mit den Kindern angelegt, die an Fleiß und Interesse nicht zu überbieten waren – und natürlich gab es auch sonst noch einige helfende Hände wie die Gesunde Gemeinde Micheldorf.

Gesundes Naschen

Jedes Jahr erscheint der Naschgarten in neuer Pracht und bringt eine fast schon unüberschaubare Anzahl an Beeren und Kräutern hervor, zum Beispiel: Honigsalbei, Zitronenmelisse, Oregano, Bibernelle, Thymian, Bohnenkraut, Schokominze, Lavendel, Salbei, Ringelblume, Kapuzinerkresse, Currykraut, Eibisch, Rucola, Topinambur, Schnittknoblauch und noch viele weitere. Die Kinder sind wissbegierig, wissen wie die Pflanzen aussehen und heißen und sind überaus eifrig dabei, die geernteten Schätze auf vielfältige Weise zu nutzen. Kräuter werden verwendet, um Wasser einen erfrischenden Geschmack zu geben, es werden eigene Teemischungen hergestellt, Kräutersackerl gemacht und Kräutersalze zubereitet, die als Muttertags- und Vatertags-Geschenke dienen.

Die Pflege des Naschgartens ist einfach, sodass die Kinder alle Handgriffe selbst machen können. Und die Ernte ist so reichlich, dass sich auch die Eltern Stecklinge holen dürfen: Wenn es die Kinder erlauben.

Naturkreisläufe kennenlernen

„Die Kinder lernen auf spielerische Art, wie Naturkreisläufe funktionieren und wie alles mit allem zusammenhängt“, freut sich Wolfram Schröckenfuchs von den Grünen, „wem die Liebe zur Natur in jungen Jahren in dieser Art und Weise ins Herz gelegt wird, trägt sie mit: ein Leben lang. Besser kann man es nicht machen.“

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