Gewerkschaft younion Oberösterreich: „Sicherheit im Freibad darf keine Kostenfrage sein!“

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Sophie Kepplinger Sophie Kepplinger, Tips Redaktion, 09.07.2020 16:11 Uhr

KLAUS AN DER PYHRNBAHN. „Um sich die Kosten für Badewarte zu sparen, sind Gemeinden in den vergangenen Jahren dazu übergegangen, auf sie zu verzichten.  Das ist eine gefährliche Strategie“, mahnt der Landessekretär der Gewerkschaft younion, Mario Kalod, nach einem gemeinsamen Termin mit den Badewarten aus dem Bezirk Kirchdorf in Klaus an der Pyhrnbahn.

„Der Verzicht auf den Bademeister bedeutet einerseits den Verlust von Sicherheit für die Badegäste, andererseits kann es für die Gemeinden bei Unfällen auch teuer werden – selbst, wenn im Bad kein Eintritt verlangt wird. Die Gemeinde als Badbetreiber ist nicht von ihrer Verkehrssicherungspflicht befreit“, führt Mario Kalod weiter aus. „Der Badewart stellt sicher, dass alles reibungslos ablaufen kann und die Gäste ihren Badetag genießen können“, sagt der Badewart im Familienbad Klaus, Werner Graßegger. Dabei ist er nicht nur als Aufsichtsperson tätig, sondern kümmert sich auch um die technischen Anlagen.

Gewerkschaft fordert bessere Entlohnung

„Ein verantwortungsvoller Beruf, dem leider nicht immer die nötige Wertschätzung entgegengebracht wird“, sagt Kalod angesichts der Tatsache, dass der Badewart, wie die Tätigkeit gesetzlich genannt wird, trotz der notwendigen umfassenden Ausbildungen oft noch als Hilfsarbeiter eingestuft wird. Deshalb fordert die Gewerkschaft younion vom Land Oberösterreich eine höhere Einstufung. „Wir brauchen hier eine einheitliche Entlohnung auf höherem Niveau“, bringt es Kalod auf den Punkt.

Öffentliche Bäder auch für die Zukunft erhalten

Zudem fordern die Bademeister und die Gewerkschaft vom Land ein klares Bekenntnis zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Bäder. „Die Bäder sind ein wichtiger Bestandteil für eine attraktive Gemeinde und stellen vor allem sicher, dass Kindern die Möglichkeit geboten wird, vor Ort das Schwimmen zu erlernen“, sagt Graßegger.

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