Reisperbachtal: 500 Bäume müssen gefällt werden

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Claudia  Brandt Claudia Brandt, Tips Redaktion, 28.01.2019 21:29 Uhr

REISPERBACHTAl. Wegen massiver Pilzschäden laufen derzeit im Kremser Reisperbachtal umfangreiche Durchforstungsarbeiten. Alle Eschen entlang des Bachbetts müssen entfernt werden. Stadtrat Martin Sedelmaier weist den Vorwurf eines Bürgers zurück, dass man auch gesunde Bäume fälle.

Das Eschensterben hat den Wald im Reisperbachtal erreicht. Zahlreiche Bäume entlang des Naturlehrpfads sind von einem Pilz befallen und stellen eine Gefahr für die Besucher dar. Die Stadt Krems hat daher Konsequenzen gezogen: Der gesamte Eschenbestand entlang des Baches muss entfernt werden. „Das ist aus Sicherheitsgründen leider notwendig“, erklärt Stadtrat Martin Sedelmaier (ÖVP).

Transportweg verbreitert

Die Arbeiten laufen bereits seit Jahresbeginn. „Wir sind schon ziemlich weit“, berichtet Sedelmaier. Mithilfe eines Traktor werden die gefällten Bäume nach oben auf den Güterweg transportiert. Der Transportweg wurde dafür extra verbreitert und soll nach Abschluss der Arbeiten wieder zurückgebaut werden.

Bitte um Verständnis

„Es ist uns bewusst, dass es hier um eines der kostbarsten Naherholungsgebiete der Kremser geht. Gerade deshalb wollen wir schnell handeln“, appelliert der Politiker an das Verständnis von Naturliebhabern und Freizeitsportlern.

„Sehr viele Gedanken gemacht“

Sedelmaier weist die Kritik eines Bürgers zurück, dass man auch gesunde Bäume fällen würde und bei diesem „brutalen Kahlschlag“ keine Rücksicht auf die Umwelt nehme. Der Politiker betont, dass man sich im Vorfeld sehr viele Gedanken gemacht hat und dem Rat von Experten gefolgt ist.

Aufforstung geplant

Aktuell ist der Naturlehrpfad ist forstliches Sperrgebiet. Die Arbeiten sind bis Ende März anberaumt. Danach ist laut Magistrat die Wiederaufforstung mit Ahornen und Schwarzerlen geplant. Sedelmaier ist überzeugt, dass man in zwei Jahren kaum noch etwas von den Schlägerungen sehen wird. Es gebe außerdem Gespräche mit dem Verschönerungsverein und mehrere Ideen, wie der Naturlehrpfad noch aufgewertet werden könnte.

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