Leonding: Warnung vor Betrüger

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David Ramaseder David Ramaseder, Tips Redaktion, 01.04.2020 17:35 Uhr

LEONDING. Auf ihrer Website warnt die Stadtgemeinde vor einem Mann, der sich als Mag. Eckhard Grosz ausgibt und behauptet, von der Stadt Leonding gesandt worden zu sein. Das ist laut offizieller Aussendung der Stadt schlicht falsch, sie hat keinen Auftrag vergeben und es bestehen auch sonst keine Kooperationen mit diesem Mann oder einer seiner Firmen. 

Der Mann bietet eine Kooperation mit der Stadt und seiner Firma an, für die Kosten in Höhe von 790 Euro netto bzw. 79 Euro jährlich, die zehn Jahre lang anfallen. Zudem werden Bonusleistungen versprochen, wie z.B. die Erstellung von Logos, Homepages, etc.

Er fordert auf, gleich einen Abbuchungsauftrag zu unterschreiben. https://www.grosz-stadtausstellung.at/ Die Stadt Leonding distanziert sich eindringlich davon und empfiehlt, keinesfalls etwas zu unterschreiben.

Laut Medienberichten sollen gegen Herrn Grosz bereits zahlreiche Anzeigen vorliegen und sich die Staatsanwaltschaft Wels damit beschäftigen. Es ist aber bisher die Identität des Beschuldigten nicht geklärt und es gilt die Unschuldsvermutung.

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Kommentare

  1. Fragensteller
    Fragensteller30.05.2020 12:33 Uhr

    Seriös? Wohl kaum 2.0 - Klein- und Jung-Unternehmer gerade in einer Zeit wie dieser, mit Absicht in eine Kostenfalle zu locken, ist eine Frechheit. Ihre Verkaufsgespräche bestehen einzig aus Lügen, ich mache mir mal kurz die Mühe einige ihrer Praktiken zu nennen: 1) Sie sagen den Leuten, es kostet 79€ jährlich (oder 99€ wenn Herr Vidovic die Drecksarbeit übernimmt) Weisen sie nicht daraufhin, dass die Verträge 10 Jahre gültig sind und nicht kündigbar 2) Schließen mündliche Verträge ab, um den Vertrag individuell zu ergänzen, im Kleingedruckten steht aber, nichts davon ist rechtlich bindend 3) Sie kommen in die diversen Geschäfte mit dem Vorwand ein Datenblatt zu aktualisieren, erklären zwar den Leuten was sie tun, aber lassen sie im Glauben sie füllen gerade ein Datenblatt aus. Firmennummer wird dann ja tw noch von ihnen ergänzt usw. Hauptsache die Unterschrift ist am Knebelvertrag Sie Herr Grosz(gerichtet an jun und sen) bereichern sich an anderen Menschen, ja vieles hätte durch Vorsicht der Unternehmer verhindert werden können, diese haben tw etwas selbst Schuld an ihrem Leid, aber ich hoffe ihnen ist jeden Tag wenn sie Aufstehen bewusst, dass sie ihr Geld verdienen in dem sie Leute gezielt verarschen. Gerechtigkeit kommt aber immer.... Aktuell werden die beiden Herrn Grosz angeklagt(Gericht Steyr) Laut öffentlichem Verhandlungsplan werden sie wegen folgenden Vergehen angeklagt(von ca 100 Unternehmern) schweren und gewerbsmäßigen Betruges, Vergehen der Urkundenfälschung, Finanzvergehen der Abgabenhinterziehung und der gewerbsmäßigen Abgabenhinterziehung

  2. Fragensteller
    Fragensteller20.05.2020 18:16 Uhr

    Seriös? Wohl kaum - Sehr geehrter Herr Grosz- wenn ihr unternehmen so seriös ist, warum informieren Sie ihre Kunden dann nicht ordentlich, dass diese auf ihr Rücktrittsrecht verzichten? Warum ist es nicht möglich vom Vertrag zurückzutreten? Wirkt nicht sehr seriös

    • Stefan Grosz28.05.2020 10:48 Uhr

      wtf - Weil jeder seriöse Unternehmer wissen muss, dass es, wenn nicht explizit vereinbart, keinen Rücktritt gibt. Das ist die gesetzliche Regelung in Österreich. Wir sind kein Wifi Kurs für Jungunternehmer. Ein gewisses Maß an Seriosität und Verantwortung beim Vertragspartner, wenn dieser Unternehmer ist, sollte man doch voraussetzen können, oder nicht? Und für die Unternehmer, die keine Ahnung vom Unternehmertum haben und die gesetzlichen Regelungen, innerhalb deren sie sich täglich bewegen, nicht kennen steht es zur Sicherheit noch einmal explizit im Auftrag. Gleich in der 3. oder 4. Zeile der AGB - muss man nicht einmal viel Durchhaltevermögen beim Lesen haben.

  3. Stefan Grosz
    Stefan Grosz03.04.2020 17:25 Uhr

    Gibt noch hellere Leuchten - Bürgermeister eines Grenzortes zu Deutschland in OÖ der mit Su beginnt - hat innerhalb von ein paar Wochen vergessen, dass er ein Empfehlungsschreiben und ein Vorwort unterschrieben hat. Amnesie deluxe. Gäbe noch einige gute Beispiele von kompetenten Bürgermeistern und Gemeindeverwaltungen in OÖ. Könnte man sicher mal ein Buch darüber schreiben und einiges an Material veröffentlichen. Es gibt aber zum Glück auch das andere Ende des Spektrums - Gemeinden wo top Leute an den Schalthebeln sitzen.

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