Brucknerbund Ansfelden hofft zum Jubiläumsauftakt auf Unterstützung

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Bianca Padinger Bianca Padinger, Tips Redaktion, 10.03.2020 11:59 Uhr

ANSFELDEN. Vor drei Jahren hat Peter Aigner die Leitung des Brucknerbundes Ansfelden übernommen. Mit Tips hat der Obmann über die Herausforderungen und Chancen anlässlich des bevorstehenden 200-jährigen Bruckner-Jubiläums gesprochen. 

Der Brucknerbund wurde 1924 zum 100. Geburtstag von Anton Bruckner gegründet und war ursprünglich ein Grabpflegeverein für das Grab von Bruckners Vater. Nach einigen Höhen und Tiefen während der ersten 100 Jahre hat es sich der jetzige Obmann Peter Aigner zum Ziel gemacht, eine breitere Öffentlichkeit mit dem Werk Bruckners anzusprechen. Zudem möchte er in der Region das Bewusstsein stärken, dass Bruckner seine ersten 13 Lebensjahre in Ansfelden verbracht hat.

Emotionale Bindung

„Ich bin mit Musik von Anton Bruckner aufgewachsen und habe schon in der Jugend viel gespielt. Hätte sich nach meinem Vorgänger kein neuer Obmann gefunden, wäre der Brucknerbund Ansfelden 2017 aufgelöst worden. Der kommende 200. Geburtstag war eines der Hauptmotive, warum ich übernommen habe. Dazu kommt die Tatsache, dass ich durch den Brucknerbund mein erstes Konzert 1990 in der Kirche in Ansfelden dirigieren durfte“, so Aigner über seine Bindung zu Anton Bruckner. „Ansfelden im Jahr 2024 ohne Brucknerbund wäre für mich undenkbar.“ Durch den intensiven Kontakt mit den Brucknerinstitutionen des Landes realisiert er über das ganze Jahr zahlreiche Veranstaltungen mit einem Bezug zu Bruckner.

Kommende Veranstaltungen

Am Samstag, 14. März, findet ein musikalisch-literarischer Abend um 19.30 Uhr im Gasthaus Stockinger in Ansfelden statt. Albin Paulus und Klaus Petermayr begeben sich auf die Spuren von Franz Czech und präsentieren und kommentieren die rund 200 Jahre alten autobiografischen Aufzeichnungen des vagabundierenden Musikers. 

Am Mittwoch, 25. März, dirigiert Peter Aigner im großen Saal des Brucknerhaus in Linz ein Frühlingskonzert mit Mendelssohn-Schwerpunkt. Die Veranstaltungen im März wurden aufgrund des Corona-Virus abgesagt.

Bei freiem Eintritt musizieren am Samstag, 25. April, die Musikschüler der LMS Ansfelden und Neuhofen bei einer Ensemblematinée in der LMS Ansfelden.

International renommiert

Für einen im August stattfindenden musikalischen Wandertag entlang des Symphoniewanderweges von Ansfelden nach St. Florian haben sich außerdem einige Mitglieder eines amerikanischen Brucknervereins angekündigt, mit denen Peter Aigner schon seit Längerem in Kontakt ist. Der Verein veranstaltet einmal jährlich eine Reise nach Europa, bei der die Brucknerstätten, darunter Ansfelden und St. Florian, besichtigt werden. Im November wird abermals die Konzertreihe Bruckner 200 über die Bühne gehen.

Neue Mitglieder willkommen

Seit Peter Aigner 2017 die Leitung des Brucknerbundes übernommen hat, hat sich die Zahl der Mitglieder beinahe verdoppelt. Wer den Verein mit einem Beitrag ab zwölf Euro pro Jahr unterstützt, profitiert von ermäßigten Eintrittspreisen bei allen Veranstaltungen des Brucknerbundes Ansfelden. „Wer jetzt beitritt, bekommt eine zusätzliche Mitgliedschaft über ein Jahr gratis“, so Aigner. Die Ermäßigungen würden schon für die kommenden Veranstaltungen im März gelten. Bei Interesse kann das Online-Beitrittsformular ausgefüllt oder direkt mit der Ortsgruppe Ansfelden per Mail Kontakt aufgenommen werden.

Brucknerbund Ansfelden

Infos und Kontakt:

www.brucknerbund-ansfelden.at

office@brucknerbund-ansfelden.at

Mitgliedsbeitrag: 12 Euro pro Jahr

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