Eine Feuerstelle für Bewohner des Lebenshilfe Wohnhauses in Traun

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David Ramaseder David Ramaseder, Tips Redaktion, 04.12.2019 08:22 Uhr

TRAUN. Die Glücksstern-Aktion von Tips unterstützt mit Hilfe der Leser in der Vorweihnachtszeit die Menschen mit Beeinträchtigung in den Lebenshilfe-Einrichtungen der Stadt. Die 14 Bewohner wünschen sich für den Garten des Wohnhauses in Traun eine Feuerstelle – einen Platz, um gemütlich zusammenkommen zu können. Mit Hilfe der Tips-Leser soll diese Investition realisiert werden.

Neben dem Wohnhaus befindet sich in Traun noch die Werkstätte der Lebenshilfe, in der 45 Beschäftigte einem geregelten Alltag nachgehen. „Hauptsächlich wird hier Auftragsarbeit für verschiedene Firmen verrichtet“, berichtet Einrichtungsleiter Peter Birgfellner. So werden etwa Kartonagen für eine Pharmafirma zusammengebaut oder Stifte stückgenau verpackt. In der Kreativgruppe wird viel mit Naturmaterialien gearbeitet und kleinere Geschenksartikel gefertigt, wie uns Herr Weigl erzählt, der die Holzwerkstätte leitet.

Besondere Freude haben die Mitarbeiter in der Vorweihnachtszeit, dann werden in der Wachsgruppe etwa Kerzen und Weihnachtskarten für den Verkauf hergestellt. Die ersten Erzeugnisse konnten beim Adventmarkt in Doppl-Hart bereits erstanden werden. Die Beschäftigten werden dabei von 14 Mitarbeitern und zwei Zivildienern bestens betreut. „Oft arbeiten auch wir Betreuer selber mit, das wird sehr gerne gesehen und stärkt die Zusammengehörigkeit“, erzählt Weigl. Erfolgt die Abgeltung derzeit noch über eine Erfolgsprämie, wird versucht, für die Beschäftigten ein reguläres Gehalt zu erreichen.

Vielfältiges Programm

Neben der Arbeit in der Werkstätte werden die 14 Bewohner des Wohnhauses in allen Lebenslagen von den Mitarbeitern der Lebenshilfe unterstützt. „Dass jemand da ist, wenn Bedarf nach Gesprächen ist. Aber auch alles, was die Gesundheit betrifft“, führt Einrichtungsleiterin Frau Schweiger aus. Natürlich ist aber auch die Freizeitgestaltung ein essentieller Punkt. „Das ermöglicht den Bewohnern eine besondere Qualität des Miteinanders.“

Hierbei sind speziell Zivildiener ganz wichtig, wie Frau Schweiger betont: „Sie sind der Punkt am “i„. Erst sie ermöglichen oft Einzelaktivitäten wie Ausflüge oder Ähnliches.“ Um eine möglichst gute Betreuung zu gewährleisten, sind auch ehrenamtliche Helfer immer gerne gesehen. „Und wenn es nur ein Kinobesuch ist, ein Ausflug am Wochenende zum Sportplatz oder jemand, der mit einem Bewohner auf einen Kaffee geht – wir sind darüber immer sehr dankbar“, so die Leiterin des Wohnhauses.

Feuerstelle großer Wunsch

Im Advent geben sich die Mitarbeiter des Wohnhauses in Traun besondere Mühe, es den Bewohnern so schön wie möglich zu machen. Es werden gemeinsam Kekse gebacken und das ganze Haus wird zusammen geschmückt. „Dennoch ist für manche die Vorweihnachtszeit nicht immer lustig“, wie Schweiger zu berichten weiß.

„Manche Bewohner reden schon von ihrem Besuch zuhause. Für andere, die keine Angehörigen haben, ist das dann eher stressig.“ Um im Wohnhaus selbst das soziale Umfeld so angenehm wie möglich zu gestalten, haben die Bewohner einen großen Wunsch geäußert, sie hätten gerne eine Feuerstelle. „Entweder eine Feuerschale oder einen gemauerten Feuerplatz. Etwas, wo man gemütlich zusammenkommen kann“, wünscht sich Frau Schweiger einen Ort für die Bewohner, um das soziale Umfeld zu stärken.

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