EU-Abgeordneter im Bezirk Linz-Land unterwegs

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David Ramaseder David Ramaseder, Tips Redaktion, 23.07.2020 12:05 Uhr

LINZ-LAND. Den Sommer nutzt der oberösterreichische EU-Abgeordnete Hannes Heide, um viel im Land unterwegs zu sein und sich ein Bild von der Verwendung der Fördermittel der Europäischen Union zu machen. Seine Tour führte ihn nach Ansfelden und Kirchberg-Thening.

„Der ländliche Raum erhält pro Kopf die meisten Zuschüsse aus Programmen der EU. Die Regionalförderung ist damit Herzstück europäischer Politik“, erklärt Hannes Heide, Abgeordneter zum Europäischen Parlament.

Im Rahmen seiner Tour machte Heide auch in Ansfelden halt und besuchte dort gemeinsam  mit Bürgermeister Manfred Baumberger und Vizebürgermeisterin Renate Heitz den Motorikpark und das Bogensportzentrum in Ansfelden. Heide betonte dabei: „Beide Projekte wurden mit Hilfe von EU-Fördermitteln realisiert. Man sieht also, die EU ist spürbar - wir müssen die Projekte nur transparent sichtbar machen.“

Digitalisierung und Mobilität

Dass Digitalisierung ein Schwerpunkt in der Entwicklung der oberösterreichischen Städte und Gemeinden ist, darauf macht der Abgeordnete zum Europäischen Parlament Hannes Heide auch im Rahmen seiner Tour durch Linz-Land aufmerksam. Bei seinem Besuch in Kirchberg-Thening traf sich er mit Bürgermeister Dietmar Kapsamer und SPÖ-Fraktionsvorsitzendem Peter Breitenauer zusammen und informierte sich über zwei aktuelle und vorbildhafte Projekte, die mit Hilfe von EU-Förderungmitteln umgesetzt werden konnten. Das gesamte Gemeindezentrum von Kirchberg-Thening rüstete sich mit dem Projekt „WIFI4EU“ gerade für die Zukunft und die Gemeinde konnte engagiert in den WLAN-Ausbau investieren. Auch der Glasfaserausbau wird in der Gemeinde weiter vorangetrieben.

„Die Digitalisierung bringt neue Chancen am Arbeitsmarkt besonders für Regionen außerhalb des Zentralraums. Das hat die Coronakrise verstärkt verdeutlicht“, betont EU-Abgeordneter Hannes Heide. Die Gemeinde Kirchberg-Thening ist auch im Bereich Mobilität aktiv und realisiert das Projekt „Mobilitätsknoten VS Kirchberg“, welches ebenfalls mit Hilfe von EU-Mitteln den öffentlichen Verkehr in Kirchberg-Thening attraktiviert. „Der ländliche Raum erhält pro Kopf die meisten Zuschüsse aus den Förderprogrammen der EU. Die Regionalförderung ist damit Herzstück europäischer Politik und ich informiere mich in den Regionen und Gemeinden bei den Betroffenen, wie effizient diese Mittel eingesetzt werden“, erklärt Hannes Heide abschließend.

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