Corona-Update: 857 neue Fälle in OÖ, vier Omikron-Verdachtsfälle (Stand: 6. Dezember)

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Nora  Heindl Online Redaktion, 06.12.2021 17:29 Uhr

OÖ. 857 Neuinfektionen in Oberösterreich wurden von 5. auf 6. Dezember gezählt, insgesamt aktiv nachweisbar sind 14.549 Fälle (Stand 14.30 Uhr). Die Zahl der Verdachtsfälle im Zusammenhang mit der Omikron-Variante ist mittlerweile auf vier gestiegen.

In den letzten 24 Stunden wurden in Oberösterreich 857 neue positive Covid-Fälle gemeldet. Gesamt aktiv nachweisbar sind 14.549. Insgesamt waren in Oberösterreich bisher 248.691 gemeldete Fälle zu verzeichnen (inklusive Genesener und verstorbener Personen). Die Zahl der Personen in Quarantäne liegt mit 6. Dezember bei 28.793

Die meisten Fälle in absoluten Zahlen verzeichnet am 6. Dezember der Bezirk Linz-Land mit 1.766 vor der Stadt Linz (1.499) und den Bezirken Vöcklabruck (1.385) und Braunau (1.378). Alle weiteren Bezirke liegen wieder unter 1.000 Fällen. Sämtliche Zahlen aus den einzelnen Bezirken sind unter www.land-oberoesterreich.gv.at/232009.htm zu finden.

Im Bundesländer-Vergleich liegt OÖ mit einer Inzidenz von 680,1 im Mittelfeld. Spitzenreiter ist derzeit Vorarlberg mit 963,8,die niedrigste Inzidenz weist Wien mit 350,4 auf. Österreichweit liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 581,2. Die höchste Inzidenz in OÖ weist aktuell der Bezirk Braunau mit 907,1 auf. Details gibt's im AGES Dashboard.

Virusmutation

Mit Stand 6. Dezember gibt es in OÖ vier Omikron-Verdachtsfälle von Reiserückkehrern. OÖ lässt die Ganzgenomsequenzierung durch die AGES durchführen, die ersten Ergebnisse werden kommende Woche erwartet. Aus datenschutzrechtlichen Gründen (Rückverfolgbarkeit der Personen) werden zu den betroffenen Personen keine weiteren Details bekanntgegeben.

PCR-Gurgeltest-Angebot in ganz OÖ verfügbar

Seit 29. November stehen in allen oö. Bezirken und in den Städten Linz, Wels und Steyr PCR-Gurgeltests zur Verfügung. Damit ist die Durchführung von PCR-Gurgeltests im eigenen Wohnzimmer im ganzen Bundesland möglich. Das negative Ergebnis wird direkt in die App „Grüner Pass“ übernommen bzw. gilt als 3G/2,5-G-Nachweis. Die PCR-Gurgel-Sets können in den ausgewählten Spar-Ausgabestellen abgeholt werden, zu Hause wird dann nach vorheriger Registrierung gegurgelt und schließlich in einer der Sammelboxen bei den Abgabestellen eingeworfen. Das Ergebnis wird per SMS oder E-Mail übermittelt. Weitere Informationen zum Gurgeltest-Angebot in Oberösterreich hier.

Aktuelle Informationen zu Fahrten ins Ausland

Auslandsreisen zum Einkaufen (ausgenommen ist die Versorgung mit Grundgütern des täglichen Bedarfs) oder zum Besuch der Gastronomie sind aufgrund österreichweiter Bestimmungen nicht zulässig. Auch eine „Zweckumwidmung“, das heißt beispielsweise eine Fahrt nach Deutschland für einen – rechtlich zulässigen – Spaziergang, aber mit anschließendem Besuch eines Einkaufszentrums und Restaurants, ist nicht zulässig, da die legitimen Ausgangsgründe nicht nur für das Verlassen des privaten Wohnbereichs gelten, sondern auch für das Verweilen außerhalb davon.

Lockdown - Aufhebung OÖ Maßnahmenverordnung

Seit Montag, 22. November, ist ein Lockdown in ganz Österreich in Kraft. Infos zu den Regelungen HIER. Der am Freitag bekannt gegebene bundesweite Lockdown gilt bis inklusive 12. Dezember, Oberösterreich bleibt aber beim angekündigten Termin: Mindestens bis 17. Dezember wird er dauern.

Aufhebung OÖ Maßnahmenverordnung:

Mit Freitag, 3. Dezember, wurde die 3. OÖ Covid-19-Maßnahmenbegleitverordnung 2021 wieder aufgehoben. Aufgrund der weitreichenden bundesweiten Maßnahmen des aktuellen Lockdowns fallen die Anwendungsbereiche für die zuvor strengeren OÖ-Regelungen weg.

Impfpflicht ab Februar 2022

Neben dem Lockdown wurde auch eine Impfpflicht angekündigt, die ab 1. Februar 2022 gilt. Mehr unter www.tips.at/n/551534

Am Dienstag, 30. November, gab es den ersten Runden Tisch zur geplanten Covid-Impfpflicht ab Februar. Konkrete Ergebnisse gab es noch nicht, es werde weiter beraten, so Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein und Verfassungsministerin Karoline Edtstadler im Anschluss. Im Gespräch ist, dass die Impfpflicht ab 14 Jahren gelten soll. Mehr unter www.tips.at/n/552418

Impfstatus der Spitals-Patienten in OÖ - Bettenkapazität erhöht

Aktuell werden 453 Patienten werden auf Normalstationen behandelt, 127 auf Intensivstationen.

Von den 453 Covid-19-Patienten auf den Normalpflegestationen sind rund 68 Prozent nicht vollständig immunisiert. Von den 127 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen sind rund 79 Prozent nicht vollständig immunisiert.

In Oberösterreich wurde aufgrund der steigenden Zahlen, des gegenwärtigen Trends sowie der AGES Prognoseberechnung in den Krankenhäusern bezüglich Bettenkapazitäten mittlerweile auf die Stufe 4 erhöht. Innerhalb dieser Stufe werden 157 Intensivbetten für Covid-19-Patienten und 147 ICU Betten für andere Krankheitsbilder betrieben. Die derzeit gemeldete maximale Gesamtkapazität an Intensivbetten in OÖ beträgt 333. Zudem stehen auf den Normalstationen 750 Betten (vorher 600) für Covid-19-Patienten zur Verfügung.

Erweitertes Covid-Impfangebot bei Kinder-Schülerimpfung

Bisher knapp 7.400 Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren haben in OÖ eine Covid-Impfung erhalten. Neben Angeboten an öffentlichen Impfstandorten und Kinderimpfungen im niedergelassenen Bereich, gibt es auch die Möglichkeit im Schulbereich. Dazu wird auch ein Beratungsangebot mit den Schulärzten organisiert. Mehr Infos dazu HIER

Auslastung Medizinische Versorgungseinheiten (Stand: 6. Dezember 2021)

  • Standort Enns (30 Betten): derzeit sind am MVE Standort Enns 13 Betten mit Covid-19 Patienten belegt
  • Standort Sierning (38 Betten): derzeit sind am MVE Standort Sierning 22 Betten mit Covid-19 Patienten belegt

Impfstatus in OÖ

In Oberösterreich sind mit Stand 5. Dezember (laut E-Impfpass) 2.268.901 Covid-Impfungen durchgeführt worden (1. + 2 + 3. Impfung). Mittlerweile 63,3 Prozent der Gesamtbevölkerung sind damit „vollimmunisiert“ (durch Impfung bzw. Genesung und Impfung). Mit über 390.000 Impfungen war der November bisher der zweitbeste Impfmonat in Oberösterreich. Noch besser war nur der Juni 2021. Alle Infos unter www.tips.at/n/552544

Es ist ab sofort möglich, unabhängig vom Impfstoff, bereits vier Monate nach der Zweitimpfung die dritte Impfung zu erhalten. Dafür haben sich auch die medizinischen Experten des Krisenstabs gemeinsam mit der Ärztekammer OÖ im Einklang mit den Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums ausgesprochen. Die Letztentscheidung, ob eine Impfung durchgeführt werden kann, trifft der Arzt im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit dem Impfwilligen.

Wer die Erstimpfung mit einem Vakzin von Johnson&Johnson erhalten hat, soll sich bereits nach 28 Tagen die dringend empfohlene 2. Impfdosis verabreichen lassen. In der vergangenen Woche wurden bereits all jene über die Notwendigkeit einer dritten/weiteren Impfdosis informiert, die sich bis inklusive 30. Juni 2021 zu einer Impfung registriert haben. Damit wurden insgesamt 300.000 Personen per Mail zur Drittimpfung eingeladen. Es wird daher klar empfohlen, mit einer notwendigen Impfung nicht zu warten, bis die aktuelle Welle vorbei ist, sondern diese wenn möglich umgehend durchzuführen.

Alle Infos zu den Impfmöglichkeiten: www.ooe-impft.at

Alten- und Pflegeheime

In 91 oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen sind 194 Mitarbeiter und 112 Bewohner positiv auf Covid-19 getestet (Stand: 5. Dezember 2021). Infos zu den Besuchsregeln in OÖ gibt's hier.

Todesmeldungen

2.190 Todesfälle mussten in Oberösterreich in Zusammenhang mit Covid-19 bislang laut Land OÖ verzeichnet werden.

Aktuelle Todesfallmeldungen: 

  • 77-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Gmunden, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 05.12. (Salzkammergut Klinikum Bad Ischl-Gmunden-Vöcklabruck)
  • 64-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Gmunden, mit Vorerkrankungen, Todesdatum 05.12. (Salzkammergut Klinikum Bad Ischl-Gmunden-Vöcklabruck)
  • 53-jähriger Mann, wohnhaft im Bezirk Perg, Vorerkrankungen unbekannt, Todesdatum: 03.12. (Sterbeort unbekannt)
  • 78-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Kirchdorf, ohne Vorerkrankungen, Todesdatum: 04.12. (Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf-Steyr)
  • 67-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Kirchdorf, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 03.12. (Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf-Steyr)
  • 74-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Braunau, mit Vorerkrankungen, Todesdatum 05.12. (Krankenhaus St. Josef Braunau)
  • 46-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Linz-Land, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 04.12. (Kepler Universitätsklinikum)
  • 77-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Urfahr-Umgebung, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 05.12. (Barmherzige Brüder Konventhospital Linz)
  • 78-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Kirchdorf, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 03.12. (Klinikum Wels-Grieskirchen)

Online-Ergänzung zu 1450 bei Covid-19-Verdacht

Bisher konnten sich Covid-19-Verdachtsfälle bei der Gesundheitshotline 1450 des Roten Kreuzes melden, um eine behördliche Testung zu erhalten. Um diesen Weg noch weiter zu vereinfachen, hat das Land OÖ gemeinsam mit dem Roten Kreuz eine Online-Alternative erstellt. Unter der Website 1450.ooe.gv.at können Verdachtsfälle ihre Daten unmittelbar bei der nach dem Aufenthalt zuständigen Behörde erfassen. Diese vergibt dann einen PCR-Testtermin in der Drive-In Teststraße. Den Testtermin erhalten die betroffenen Personen ganz einfach per SMS. Damit kann die Wartezeit für die Betroffenen verkürzt und der Zugang zum Test im Falle eines Infektionsverdachts vereinfacht werden.

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Kommentare

  1. Message Control
    Message Control25.09.2021 10:29 Uhr

    Schulen - Zuerst wurden die detaillierten Auflistungen der betroffenen Schulen nicht mehr berichtet, jetzt fehlen Zahlen, die Schulen betreffend, vollständig :-(



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