Großeinsatz nach Unwetter

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Leserartikel Philipp Hebenstreit, 11.05.2018 09:44 Uhr

MANK. Ein heftiges Gewitter mit enormen Regenmengen und Hagel sorgte am Donnerstagnachmittag im Bereich Rührsdorf, Nacht und Fritzberg für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Neun Wehren waren mit 75 Mann im Einsatz.

Neun Wehren und 75 Mann, zahlreiche private Helfer und die Straßenmeisterei waren bis in die Nacht im Einsatz, um die Schlamm-und Eismassen zu beseitigen. Keller und Höfe waren überflutet und die Bundesstraße 29 musste aufgrund der Überschwemmung gesperrt werden. Die Manker Wehr mit 30 Mann und die FF Hürm leisteten mit 25 Mann den Ersteinsatz. Einsatzleiter Franz Dvorak hatte alle Hände voll zu tun, auch Bezirksfeuerwehrkommandant Roman Thennemayer und Bürgermeister Martin Leonhardsberger (VP) machte sich ein Bild vor Ort und organisierten Hilfe und Verpflegung für die Helfer. Aus Krummnussbaum wurde der Teleskoplader angefordert, um das kniehohe Hagel- und Schlammgemisch bei den Häusern Buresch und Bernhuber zu entfernen. Ein Minibagger der Firma Thir leistete beim Haus Karner in Bodendorf und bei der Ortseinfahrt Strannersdorf Hilfe. Weitere Feuerwehren aus der ganzen Umgebung wurden zur Hilfe bei der Reinigung und zum Wassertranssport angefordert. Gegen 22 Uhr entspannte sich die Situation und die Wehren rückten nach und nach zur Verpflegung und Fahrzeugreinigung ins Manker FF-Haus ein.  “Ein großes Lob und Dank an alle Helfer – die Hilfsbereitschaft und der Zusammenhalt bei so einer Situation ist auch Trost für die Betroffenen“, so Ortschef Leonhardsberger. 



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