Ybbs: Der Schokolade auf der Spur

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Dominic Schlatter, , 31.07.2020 10:06 Uhr

Spannender Workshop im Zuge der Ferienbetreuung.

Im Rahmen der Ferienbetreuung fand am 17. Juli 2020 an der Volksschule Ybbs an der Donau ein Workshop mit Südwind NÖ statt. Es drehte sich dabei alles um die globalen Zusammenhänge und Auswirkungen der Kakao- und Schokoladenproduktion.

Rund 8,5 kg Schokolade werden pro Kopf in Österreich jedes Jahr vernascht. Doch wie steht es um die Herstellung der bittersüßen Versuchung? In spielerischer Form und mit allen Sinnen wurden die Hintergründe dieses bei uns sehr beliebten Lebens- und Genussmittels erforscht. Der Südwind-Referent Andreas Müller ging mit den Teilnehmenden einigen Fragen auf den Grund: Woraus besteht Schokolade? Wie schaut eine Rohkakaobohne aus und was ist Kakaobutter? Wo und wie wird Schokolade erzeugt und wer verdient dabei am meisten? Wie sehen eine faire Bezahlung und faire Arbeitsbedingungen aus?

„Um Kinderarbeit auszuschließen und ein faires Einkommen für Bäuerinnen und Bauern sicherzustellen, sollten Konsumentinnen und Konsumenten beim Kauf ihrer Schokolade auf das FAIRTRADE-Siegel achten“, empfiehlt Südwind. Denn allein in Westafrika in der Elfenbeinküste und in Ghana arbeiten zwei Millionen Kinder unter missbräuchlichen Bedingungen im Kakaoanbau. Ernten und das Spalten der Kakaofrüchte, um an die Kakaobohnen zu kommen, erfordert den Einsatz von für Kinder gefährlichen Geräten, wie Buschmesser bzw. Macheten. Auf den Plantagen sind Kinder außerdem gefährlichen Pestiziden und Düngemitteln ausgesetzt.

Zum Abschluss des Südwind-Workshops verkosteten die Teilnehmenden neben selbstgemachten fairen Pralinen auch Schokolade aus fairem Handel aus dem Weltladen. Das Resümee aller Anwesenden war eindeutig: Fairness schmeckt einfach besser!

Der Workshop fand in Kooperation mit der Stadtgemeinde Ybbs an der Donau, der NÖ Familienland GmbH und dem Amt der NÖ Landesregierung – Abteilung Wissenschaft und Forschung statt.

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