Martin Reichhardt, Leserartikel, 26.05.2014 17:00 Uhr

BEZIRK NEUSIEDL AM SEE. Die EU-Wahl ist geschlagen. Im Bezirk Neusiedl am See erzielte die SPÖ – dem Landestrend entsprechend - die meisten Stimmen, gefolgt von ÖVP und FPÖ.

Die SPÖ erhielt im Neusiedler Bezirk 31,3 Prozent der Stimmen, die ÖVP 30,9 Prozent. Die FPÖ kam auf 20,4 und die Grünen auf 7,6 Prozent. Die „kleineren“ Parteien scheiterten teilweise kläglich. Die Wahlbeteiligung lag im Bezirk bei 47,64 Prozent. Am meisten wurde in Edelstal gewählt. Hier lag die Wahlbeteiligung bei über 60 Prozent. Die geringste Wahlbeteiligung hatte Parndorf zu verzeichnen. Nur 34,3 Prozent der Wahlberechtigten gingen zur Urne. Landesweite Reaktionen FPÖ, Grüne und Neos zeigen sich mit dem Wahlergebnis zufrieden. Für sie gab es Zuwächse. Die FPÖ kam im Burgenland auf 18,3 Prozent (+6,88), die Grünen auf 7,7 Prozent (+3,17) und die Neos erreichten auf Anhieb 4,71 Prozent. EU-Stop erhielt 2,48 Prozent, Europa Anders 1,13 Prozent und die ReKos 0,77 Prozent. Das BZÖ stürzte auf 0,2 Prozent ab. Von einem tollen Ergebnis nach einem tollen Wahlkampf sprach FPÖ-Spitzenkandidat Herbert Schütz. Die Freiheitlichen konnten im Burgenland fast sieben Prozent dazugewinnen. Begeistert von dem Ergebnis zeigte sich auch Landesparteiobmann Johann Tschürtz. Bei den Grünen sprach Landesprecherin Regina Petrik vom besten Wahlergebnis überhaupt. Die Grünen befänden sich weiter stark im Aufwind. Es sei dies der sechste Wahlerfolg in den vergangenen 14 Monaten. „Als Burgenländerin freut es mich natürlich, dass die Wählerinnen Wähler mit Michel Reimon einen kompetenten und glaubwürdigen Europapolitiker aus dem Burgenland ins Europaparlament schicken“, so Petrik. Reimon ist der einzige Burgenländer, der in das Europa Parlament einziehen wird. Christian Schreiter von den Neos zeigte sich „sehr, sehr, sehr zufrieden“ mit dem burgenländischen Ergebnis. Man habe besser abgeschnitten als bei den Nationalratwahlen. Bundesweit sei man „geringfügig unter den Erwartungen“ geblieben, dies sei aber kein Grund zur Trauer. Die Wahl habe gezeigt, wie wichtig es sei vor Ort präsent zu sein und mit den Menschen zu reden. Bundespolitisch müsse man sich auf eigene Themen konzentrieren und sich weniger mit Anschüttungen der anderen Parteien (z.B.: Wasserprivatisierung, Abtreibung) beschäftigen. Für die Landtagswahl will Schreiter noch nicht viel von der EU-Wahl ableiten. Man wisse jetzt lediglich, wie weit man mit dem Strukturaufbau und dem eigenen Auftritt sei.  SPÖ des Neusiedler Bezirkes konnte bei der EU-Wahl Platz 1 verteidigen   Nach der Auszählung der Wahlkarten steht fest, dass die SPÖ des Bezirkes Neusiedl am See Platz 1 verteidigen konnte. Mit den Wahlkarten konnte die SPÖ den Abstand zur ÖVP gegenüber dem Wahltag noch weiter ausbauen. SPÖ-Bezirksgeschäftsführer Fritz Radlspäck bedankt sich bei den SPÖ-Ortsorganisationen und Spitzenkandidat Heinz Zitz für die geleistete Arbeit. Radlspäck analysiert die Wahl wie folgt: „Die Ausgangsposition zur Europawahl war für die SPÖ nicht einfach. Wir mussten sehr viel Aufklärungsarbeit bei Hausbesuchen und in diversen Einzelgesprächen leisten, da viele Menschen zu wenig informiert waren. Dies wird auch weiterhin ein wesentlicher Auftrag für die Zukunft sein. Positiv erwähnen möchte ich weiters, dass wir im Bezirk Neusiedl/See auch die Wahlbeteiligung auf selben Niveau über 51 % halten konnten. In absoluten Zahlen haben sogar mehr Wahlberechtigte ihre Stimme abgegeben als beim letzten Mal 2009. Nach einem großartigen Wahlerfolg bei den Arbeiterkammerwahlen konnte die SPÖ des Bezirkes Neusiedl/See - entgegen aller Unkenrufe - auch bei der EU-Wahl zulegen. Es ist dies ein Verdienst aller unserer Funktionärinnen und Funktionäre, die authentisch und informativ in den Gemeinden unterwegs sind und waren. Vor allem unser Spitzenkandidat Mag. Heinz Zitz hat vorgezeigt, dass man sich Erfolge erarbeiten kann, wenn man auf die Menschen zugeht und mit ihnen das Gespräch sucht. Die SPÖ des Bezirkes Neusiedl/See wird aus diesem Grund auch in Zukunft bemüht sein die besten Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen zu schicken, um sich mit viel Arbeit, Engagement, Fleiß und Kommunikation in einer stetig wachsenden Parteienlandschaft auch künftige Wahlerfolge sichern zu können. Schließlich möchte ich mich auch im Namen der Bezirks-SPÖ bei allen Wählerinnen und Wählern des Bezirkes bedanken, die unserem Team immer wieder das größte Vertrauen aussprechen. Das ist für uns als SPÖ jene Motivation, die wir brauchen, um die Bevölkerung des Bezirkes Neusiedl am See in jedem Bereich und bei jeder Wahl über die besseren Kandidatinnen und Kandidaten, das beste Programm und die besten Lösungsansätze entscheiden zu lassen. Diesen Auftrag haben wir angenommen, und in diesem Sinne werden wir weiter arbeiten!“ ÖVP setzt auf Jugend   Die ÖVP gibt sich ebenfalls mit dem Erreichten zufrieden. Die Volkspartei sei ein stabiler Faktor im Burgenland, erklärt Landesparteiobmann Landeshauptmann Stellvertreter Franz Steindl. Der jugendliche EU-Kandidat Patrik Fazekas habe sich hervorragend positioniert und jung und dynamisch agiert. Über 150 Jugendliche wären im Rahmen des EU-Wahlkampfes landauf landab unterwegs gewesen. Mit ihnen habe man „auf die richtigen Pferde gesetzt“, so Steindl. Als Partei der Jugend habe man neben den Senioren besonders die Jugendlichen ansprechen können. Der Testlauf in der Organisation sei geglückt, die ÖVP sei gut aufgestellt. Den Schwung (besonders aus der Urabstimmung) gelte es nun mitzunehmen. Einerseits will man sich auf Bundesebene zu den Parteien sowie zum Regierungspartner klar abgrenzen, andererseits will Steindl die Jugend noch mehr einbinden. Die Jugend sei die „Zukunftshoffung“, der man eine Chance geben müsse. Als nächstes will man ein Vorwahlmodell erarbeiten durch welches eine breitere Öffentlichkeit bei der Vorwahl teilhaben kann, erklärt VP-Landesgeschäftsführer Christian Sagartz. Weiters will man die neuen Online-Medien mehr nutzen um sowohl Jugendliche als auch internetaffine ältere Menschen zu erreichen. Der Wahlkampf für die Landtagswahl wird für die ÖVP erst nächstes Jahr starten. „2014 wird gearbeitet“, so Steindl.  LH-Stv. Franz Steindl gratuliert Patrik Fazekas zum hervorragenden Vorzugsstimmenergebnis im Burgenland. 5527 Personen haben ihn bei den Europawahlen mit einer Vorzugsstimme persönlich unterstützt. Damit erreicht der ÖVP-Burgenland-Kandidat landesweit mit Abstand das beste Ergebnis und übertrifft alle Erwartungen bei weitem.„, so LH-Stv. Franz Steindl. Die ÖVP-Burgenland habe mit Patrik Fazekas auf den richtigen Kandidaten gesetzt. In seiner Heimatgemeinde Neutal konnte Fazekas fast 12% dazugewinnen und “das Vorzugsstimmenergebnis ist mehr als beachtlich„, so Steindl. “Patrik Fazekas ist ein großes politisches Talent, er hat sich im Wahlkampf als dynamisch, selbstbewusst und bürgernah präsentiert. Mit seiner Kampagne ist er neue Wege gegangen und hat den Menschen mit viel Herzblut und Leidenschaft seine Vision von einem besseren Europa näher gebracht„, so Steindl. “Wir haben unsere Wahlziele erreicht. Die ÖVP konnte österreichweit den 1. Platz verteidigen, der Abstand zwischen ÖVP und SPÖ im Burgenland hat sich weiter verringert„, sagt LH-Stv. Steindl. Den 24-Jährigen Neutaler als Spitzenkandidat aufzustellen war dabei ein mutiger Schritt der sich bezahlt gemacht hat. Vor allem beweist dieser aber eines: “Viele reden nur über die Jugend, wir setzen darauf. Junge Menschen miteinbinden und auf allen Ebenen mitgestalten lassen, diesen Weg werden wir auch in Zukunft weitergehen„,  so Steindl.   Bestes Wahlergebnis aller Zeiten    Ein drittes Mandat zu erreichen, sei das Traumziel der Grünen in diesem Wahlkampf gewesen. Dass das nun – angesichts eines Stimmanteils von 14,6 Prozent – tatsächlich möglich sei, sei ein “Riesenerfolg„, so Petrik. Die Grünen befinden sich weiter stark im Aufwind. Es ist dies der sechste Wahlerfolg in den vergangenen 14 Monaten. Im Burgenland erreichen die Grünen erstmals bei Wahlen über 7 Prozent – das beste Wahlergebnis bisher überhaupt. “Als Burgenländerin freut es mich natürlich, dass die Wählerinnen und Wähler mit Michel Reimon einen kompetenten und glaubwürdigen Europapolitiker aus dem Burgenland ins Europaparlament schicken.„ Petrik betont, dass die Grünen ihren Wahlkampf auf Zukunftsthemen ausgerichtet haben. Das kritisierte EU-USA-Freihandelsabkommen, Menschenrechte, die Macht von Konzernen und Lobbies und Fragen der Solidarität seien im Mittelpunkt gestanden. “Ich glaube, dass dieser sehr stark auf Themen ausgerichtete Wahlkampf ein wesentlicher Faktor für den heutigen Erfolg war.„   Alle detaillierten Ergebnisse: http://wahl.bgld.gv.at/wahlen/eu140525.nsf
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