Corona-Krise: Regierung stellt bis zu vier Milliarden Euro zur Verfügung

Hits: 2706
Jürgen Affenzeller Jürgen Affenzeller, Tips Redaktion, 14.03.2020 11:19 Uhr

WIEN/OÖ/NÖ. Die Bundesregierung stellt der heimischen Wirtschaft zur Bewältigung der Coronavirus-Krise im ersten Schritt bis zu vier Milliarden Euro zur Verfügung. Das wurde am Samstagmittag bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben.

Der Bundeskanzler betont neben den gesundheitlichen Aspekten auch die massiven wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise. „Viele machen sich zurecht Sorgen um ihren Arbeitsplatz, viele Unternehmen verlieren – zumindest auf Zeit – ihre Geschäftsgrundlage.“

Ab sofort wird es deshalb ein vier Milliarden Euro schweres Paket zur Krisenbewältigung geben: „Der geschaffene Corona-Krisenfonds verfolgt drei Ziele: Die Liquidität der Unternehmen zu gewährleisten, Arbeitsplätze zu sichern und in Härtefällen besonders zu helfen“, so Kurz. „Es wird nicht die letzte Maßnahme sein, die wir setzen, aber die erste, um sofort reagieren zu können.“

Härtefonds für EPUs wird geschaffen

Wirtschaftsministerin Margarete Schrammböck kündigte zudem an: „Es wird einen Härtefonds für Familienunternehmen und Ein-Personen-Unternehmen (EPUs) einrichten. Das hilft, nachher seine Tätigkeit wieder aufzunehmen.“

Kurzarbeits-Modell wird geprüft

Vizekanzler Werner Kogler kündigte außerdem an, dass man an der Umsetzung eines Kurzarbeits-Modells für die nächste Zeit arbeiten würde. „Die verschiedenen Modelle werden derzeit noch geprüft.“

ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian konkretisiert das geplante Kurzarbeits-Modell: „Die Netto-Ersatzrate wird zwischen 80 und 90 Prozent betragen, der Arbeitsplatz bleibt erhalten. Wir werden nach der Krise die Menschen und ihre Arbeit weiter brauchen.“

Weitere Gemeinde isoliert

Mit Heiligenblut in Kärnten wurde zudem eine weitere Gemeinde unter Quarantäne gestellt. Zudem wurden Menschen, die in den isolierten Gemeinden weilten, angewiesen, sich für 14 Tage in häusliche Isolation zu begeben.

Kommentar verfassen



Oberösterreicher starb bei Skiunfall in Wagrain

WAGRAIN. Ein Oberösterreicher (46) ist am Samstag kurz nach Mittag bei einem Skiunfall in Wagrain (Salzburg) gestorben.

„mission humanity“: OÖ. Jugendrotkreuz ehrt humanitäres Engagement

OÖ. Mit der Initiative „mission humanity“ fördert das OÖ. Rote Kreuz das humanitäre Engagement von Kinder- und Jugendgruppen sowie Schulklassen ab der 7. Schulstufe in ganz Oberösterreich. Ab ...

Leichtes Erdbeben in OÖ: Epizentrum in Aschach an der Donau

ASCHACH AN DER DONAU. In Oberösterreich hat es in der Nacht auf Samstag ein leichtes Erdbeben gegeben. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 2,9 auf der Richterskala lag in Aschach an der Donau. ...

Stelzer und Nehammer über Oberösterreichs Zukunftsprojekte im Arbeitsgespräch

OÖ/LINZ. Bei einem digitalen Arbeitsgespräch am Freitag tauschten sich Landeshauptmann Thomas Stelzer und Bundeskanzler Karl Nehammer über Digitalisierung, Gesundheit, Klimaschutz und mehr aus.

Mögliches Aus für Kapitalertragssteuer auf Wertpapiere sorgt für Kritik

Ö/OÖ. Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) stellt eine Abschaffung der Kapitalertragssteuer (KESt) auf Wertpapiere nach einer bestimmten Frist in Aussicht. Das sorgt für Kritik auch aus Oberösterreich. ...

Pandemie überwinden, Klima schützen, Vertrauen zurückgewinnen

OÖ. Zum Start des neuen Jahres haben die Grünen OÖ drei Handlungsfelder festgelegt, denen es sich „mit aller Leidenschaft und Ernsthaftigkeit“ zu widmen gilt.

Mehr Covid-Lollipop-Tests in Kindergärten

OÖ. Rund 400 Kindergärten in Oberösterreich nehmen seit September 2021 an einem freiwilligen Covid-Screening teil. Bisher einen pro Woche erhalten die Einrichtungen ab sofort zwei Lollipop-Antigentests ...

Energie AG beginnt die alljährliche Absenkung des Traunsees

BEZIRK GMUNDEN. Die Absenkung des Traunsees ermöglicht Besitzern von Seegrundstücken allfällige Kontroll- und Sanierungsarbeiten an Uferverbauungen durchzuführen.