„Ich liebe es, Schauspielerin zu sein“

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Margarete Frühwirth, Leserartikel, 24.04.2019 10:11 Uhr

SCHWERTBERG. Tanz und Theater spielten im Leben der Schwertbergerin Christiane Burghofer (27) bereits in sehr jungen Jahren eine bedeutende Rolle. Im Mai bzw. Juni ist sie in einer Komödie von Lars Vogel im Linzer Theaterfrühling im Wissensturm zu sehen.

„Ich liebe es, Schauspielerin zu sein! Der Nervenkitzel vor einem Auftritt, der Moment, wenn man die Bühne betritt sind einfach unbeschreiblich. Und das Gefühl, wenn ein Stück vorbei ist und die Leute applaudieren und man weiß, man hat einen kleinen Teil zu einem schönen Abend für viele beigetragen – das ist einfach wunderbar!“, schwärmt Christiane Burghofer von ihrem Beruf. Ihre Tanzbegeisterung war schon in jungen Jahren unübersehbar, deshalb wurde sie von Katharina Wögerer bereits im Alter von 14 Jahren in die Schwertberger Dancing Performance Group „ Smash the limit“ geholt. „Damit hat sie sozusagen den Grundstein meiner Bühnenkarriere gelegt. Der Zusammenhalt innerhalb der Tanzgruppe hat mir unheimlich viel Selbstbewusstsein gegeben. Erst dadurch schöpfte ich Mut, zur Aufnahmeprüfung für das Musicalstudium in Wien zu gehen“, sagt Burghofer. Zwischenzeitlich nahm Daniel Pascal sie als Schauspiellehrer unter seine Fittiche. Nach der Matura im Borg Perg schloss sie ihr Studium in Gesang, Schauspiel und Tanz mit Auszeichnung ab.

Kreativität gefragt

Engagements ließen nach der glänzend absolvierten Ausbildung nicht lange auf sich warten. Erste Stationen waren das Linzer Kellertheater, Sommertheater Traun, Theaterkeller Haag, Theater in der Innenstadt Linz. Ihre großartige Bühnenpräsenz sprach sich schnell herum und weitere Engagements folgten. Im Linzer Kellertheater spielte sie 108 Vorstellungen in Michael Niavaranis „Das (perfekte) Desaster Dinner“. Nun steht die junge Schauspielerin mitten in den  Proben für die österreichische Erstaufführung von „Und Gott sprach: Wir müssen reden“ im Wissensturm Linz. „Mit der Regisseurin Ursula Ruhs durfte ich schon in Traun arbeiten und Daniel Pascal  (Schauspieler und Produzent)war mein erster Schauspiellehrer im Alter von 16 Jahren. In diesem Stück spiele ich sieben Rollen. Da ist Kreativität gefordert, damit man die Charaktere nicht verwechseln kann“, verrät Christiane Burghofer. Premiere ist am 9. Mai, 19.30 Uhr.

 

 

Und Gott sprach: Wir müssen reden! Komödie von Lars Vogel nach dem gleichnamigen Roman von Hans Rath

Mit Jens Peter Brose, Daniel Pascal, Katharina Bigus, Christiane Burghofer, Peter-Andreas Landerl und Christian Lemperle Regie: Ursula Ruhs

9. Mai bis 27. Juni Theaterfrühling im Wissensturm

Karten: VVK 25 Euro –  info@pascal-productions.at oder  0676/6767080, Buchhandlung Fürstelberger Linz, Schuhhaus Iraneck Traun, alle Raiffeisenbanken, www.oeticket.com

AK 27 Euro, ermäßigt 23 Euro, Schüler 15 Euro

Zum Stück: Den Psychotherapeuten Jakob Jakobi hat das Glück verlassen. Geschieden, pleite und beruflich gescheitert: So gebeutelt trifft Jakobi auf Abel Baumann, einen ebenfalls glücklosen Zirkusclown. Der leidet offenbar an einer kuriosen Persönlichkeitsstörung, denn er hält sich für Gott. Und sucht einen Therapeuten. Jakob ist fasziniert von den vielfältigen, seiner Meinung nach aber komplett irdischen Talenten des sympathischen Spinners. Doch bald ist der Psychologe nicht mehr so sicher, mit wem er es wirklich zu tun hat. Und wer hier eigentlich wem hilft.

 

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