Ein Baum im Wald als letzte Ruhestätte

Leserartikel Carina Panholzer, 15.11.2017 10:40 Uhr

LUFTENBERG. Letzte Woche wurde in Luftenberg der „Ruhewald“ eröffnet – dort sollen Verstorbene, unabhängig vom Glauben, inmitten der Natur ihre letzte Ruhe finden.

Andreas und Susanne Krassay sind die Betreiber des Ruhewalds mit einer offenen Bestattungskultur. Auf dem mehrere Hektar großen Waldareal kann man sich noch zu Lebzeiten seinen eigenen Baum aussuchen, unter dem man später einmal in einer Urne vergraben werden möchte. Trotz anfänglicher Skepsis von Anrainern kamen zahlreiche Nachbarn und Interessierte zur offiziellen Eröffnung. Nach einem kurzen Spaziergang auf dem geschotterten Waldweg zum Andachtsplatz wurde dort die Segnung von Pfarrer Franz Wöckinger durchgeführt.

Der wohl größte Unterschied zu einem herkömmlichen Friedhof ist, dass weder Blumen noch Kerzen für die Verstorbenen aufgestellt werden – „dekoriert wird von der Natur“, so die Betreiber. Lediglich eine kleine Plakette wird am Baum angebracht. Ebenso wird das Abschiednehmen nur im engsten Familienkreis vorgenommen – die Grabstätte kann aber jederzeit bei einem Spaziergang durch den Wald besucht werden.

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