Straßenmeisterei: Tag der offenen Tür
PEUERBACH. Der Winterdienst ist allen Verkehrsteilnehmern ein Begriff. Weit weniger bekannt sind die umfangreichen Aufgaben, die im Sommer durch die Straßenmeistereien für die Sicherheit auf Oberösterreichs Straßen erbracht werden.

„Oberösterreichs Straßenmeistereien sind über 1,4 Millionen Stunden für die Sicherheit unterwegs“, streicht Straßenbaureferent Franz Hiesl hervor. Um ein genaueres Bild über die Leistungen des Sommerdienstes geben zu können, wurde zum Tag der offenen Tür in die Straßenmeisterei Peuerbach geladen. Dienststellenleiter Hermann Hainberger konnte mit seinem Team rund tausend Besucher begrüßen und einen Leistungsüberblick durch das Arbeitsjahr einer Straßenmeisterei darbringen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf den Lehrberuf „Straßenerhaltungsfachmann/frau“ gelegt und in einer eigenen kleinen Lehrwerkstätte sowohl praktisch als auch bildlich dargestellt.
Vielfältige Aufgaben
Die Mitarbeiter des Streckendienstes sind in regelmäßigen Abständen auf dem 6000 Kilometer langen Landesstraßennetz unterwegs, um den Straßenzustand zu kontrollieren, Behinderungen zu beseitigen und kleinere Schäden an den Straßen und der Straßenausrüstung sofort zu beheben.
Aber nicht nur die rund 40.000.000 m² Straßenfläche, sondern auch die in Summe annähernd ebenso große Anzahl von Grünflächen bedarf der laufenden Pflege. Der Grasbewuchs neben den Straßen wird zur Vermeidung von Sichtbehinderungen im Intensivpflegebereich neben der Straße in der Regel zweimal jährlich gemäht. Verkehrszeichen, Leitpflöcke, Leitschienen und Bodenmarkierungen sind ebenfalls ein wichtiges Element zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit und müssen regelmäßig gewartet bzw. auf den neuesten Stand gebracht werden.


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