Den Innviertler Landler zurück ins Wirtshaus holen

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Rosina Pixner Rosina Pixner, Tips Redaktion, 31.05.2020 10:48 Uhr

INNVIERTEL. Der Innviertler Landler wurde 2013 als immaterielles UNESCO-Kulturerbe Österreichs deklariert. Doch die traditionelle Volksmusik läuft Gefahr, in Vergessenheit zu geraten. Die Hoamatlandla, eine Gruppe von sechs Musikern aus dem Innviertel, möchten das ändern. Sie wollen den Innviertler Landler wieder ins Bewusstsein der Menschen der Region rücken – und waren dabei bereits sehr erfolgreich.

Der Innviertler Landler gilt seit jeher als musikalische Ausdrucksform der ländlichen Bevölkerung. Ihr Ziel ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, dass der Innviertler Landler wieder neu auflebt. Aus zahlreichen alten Musikstücken, teils noch handgeschrieben, wurden einige ausgewählt, neu arrangiert, geprobt und auf CD aufgenommen. Das Motto der jungen Musiker: Den Landler zurück ins Wirtshaus holen.

In Archiven geforscht

„Deshalb spielen wir neben bekannten volkstümlichen Werken auch originale und überarbeitete Werke unserer Vorfahren. Wir haben dazu in den Archiven der lokalen Musikvereine geforscht und wurden reich beschenkt. Neben diesen Stücken spielen wir auch sehr interessante Eigenkompositionen“, so Manuel Bachinger – der Mann am hohen Blech.

Erfolgreiche Wirtshaustour

Die Hoamatlandla gingen auf Wirtshaustour, um in vielen Innviertler Lokalen ihre CD vorzustellen. Besonders erfreulich war, dass die Innviertler Musik auch bei der Jugend sehr gut ankam.

Förderung

„Dank der Projektförderung von Leader Mitten im Innviertel konnten wir unser Vorhaben umsetzen“, so die Innviertler Musiker. Die Hoamatlandla sind weiterhin auf der Suche nach Landlernoten. „Über alte Noten, die jemand am Dachboden findet oder in Archiven schlummern, freuen wir uns immer. “, betont Matthias Klugsberger, der Gitarrist und Ansprechpartner der Musikgruppe. Notenmaterial, Infos zu den Musikern und vieles mehr findet man unter www.dhoamatlandla.com.

CD im Leader-Büro

Die „Innviertler-Landler“-CD der Hoamatlandla liegt auch im Leader-Büro (Stelzhamerplatz 2, Ried) auf.

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