Zukunft Waldzell: Landesrat lud zu Rundem Tisch ein

Walter Horn Tips Redaktion Walter Horn, 08.08.2017 14:04 Uhr

WALDZELL. „Sehr zufrieden“ ist Rainer Erler, der Obmann des Vereins „Zukunft Waldzell“ mit dem Ergebnis der Versammlung im Schmiedwirtssaal, bei der zahlreiche Waldzeller den anwesenden Politikern ihre Anliegen und Befürchtungen deutlich machten.

Großes Interesse

Der Verein, der sich gegen die Errichtung einer Baurestmassendeponie in Schwendt wendet, hatte auf regen Zuspruch gehofft – der Andrang von deutlich mehr als 200 Besuchern übertraf aber die Erwartungen und dürfte auch die anwesenden Politiker – Landesrat Rudi Anschober (Grüne), die Landtagsabgeordneten Alfred Frauscher (ÖVP) und Christian Makor (SPÖ), Nationalrat Bürgermeister Walter Klinger (Gaspoltshofen, FPÖ), Landtagsabgeordneter Bürgermeister Erich Rippl (Lengau, SPÖ) und Waldzells Bürgermeister Johann Jöchtl (SPÖ) – von der Stärke des Protestes überzeugt haben.

Runder Tisch

Für Erler ist das wichtigste Ergebnis, dass Landesrat Anschober die Vereinsvertreter zu einem Runden Tisch mit dem Betreiber eingeladen hat (der Termin muss noch fixiert werden). Erler: „Das halte ich für einen guten Erfolg. Dadurch wird der gesamte Prozess maßgeblich transparenter und wir kommen vielleicht zu einem gemeinsamen Konsens.“

Keine Neinsager

Dem Verein „Zukunft Waldzell“ ist wichtig, nicht als Neinsager dazustehen, die gegen alles sind: „Wir versuchen, die Diskussion auf einem professionellen Niveau zu betreiben.“

Grundwasser und Verkehr

Sie konzentrieren sich dabei vor allem auf die Gefährdung des Grundwassers und einiger artesischer Brunnen in der Nähe der geplanten Deponie und auf den zusätzlichen Verkehr, der durch jährlich rund 3000 zusätzliche Anlieferungen (also 6000 Fahrten) zur Deponie entstehen wird. Erler: „Ich glaube, wir haben den Politikern einige Punkte dargelegt, die sie so noch nicht kannten.“

 

 



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