Amaterurfunker haben Nachwuchs-Sorgen - Fieldday soll Abhilfe schaffen

Hits: 1469
Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 08.04.2015 13:00 Uhr

PFARRKIRCHEN/BEZIRK ROHRBACH. Wenn Hermann Heinetzberger on air ist, kann er Kontakt mit Menschen rund um die Erde aufnehmen. Der Funkbetrieb auf Kurzwelle macht„s möglich. Genau diese weltweiten Verbindungen machen den Amateurfunk so interessant. Wie das Ganze funktioniert, stellt der Amateurfunkclub Rohrbach bei einem Fieldday vor.

„Fieldday“ nennt man eine Funkveranstaltung, die Funkbetrieb im offenen Gelände mit teilweise improvisierten Gerätschaften und Antennen sowie auch Notfunkbetrieb zeigt. „Wir nützen diese Veranstaltung, um unser vielfältiges Hobby der Öffentlichkeit zu präsentieren und uns mit anderen Funkamateuren zu treffen“, berichten Obmann Hubert Zauner aus St. Peter und der Putzleinsdorfer Hermann Heinetzberger.   Dabei verfolgt der heimische Club aber auch ein weiteres Interesse: Denn die 14 Mitglieder wollen wieder mehr junge Leute zum Amateur-Funk bringen. „Mittels Funk kommt man in Kontakt mit wildfremden Menschen und es können richtige Freundschaften entstehen“, spricht Heinetzberger den Reiz des Hobbys an. „Das Beste ist, dass wir Funker netzunabhängig sind. Selbst wenn Handys den Geist aufgeben, sind wir on air.“   Jedermannfunk war zu wenig   Seit fast 40 Jahren ist er begeisterter Funker. „Damals wurde der CB-Funk als Jedermannfunk freigegeben. Das reichte aber nur wenige Kilometer.“ Dem Elektrotechniker war das zu wenig und deshalb machte er 1978 die Amateurfunklizenz. Seither funkt er unter seinem Rufzeichen OE 5 HTM hinaus in die Welt. Beim Fieldday geben Heinetzberger und seine Club-Kollegen gerne nähere Auskünfte zur Ausbildung zum Funkamateur. Technisches Interesse ist eigentlich die einzige notwendige Voraussetzung. Nach der abgelegten Prüfung wird dem angehenden Funker ein Rufzeichen zugeteilt und dann kann's losgehen.  In Pfarrkirchen ist außerdem der Not- und Katastrophenfunk-Container aus Ried vor Ort. Kinder können sich bei einer „Fuchsjagd“ mit Peilempfängern auf die Suche nach versteckten Sendern machen.   Termin: Fieldday am Freitag, 1. Mai, von 9 bis 17 Uhr Sportplatz Pfarrkirchen
Artikel weiterempfehlen:

Kommentar verfassen



Alpenverein Niederwaldkirchen: In zehn Jahren auf 500 Mitglieder

NIEDERWALDKIRCHEN. Bei der Alpenverein-Ortsgruppe Niederwaldkirchen freut man sich über das 500ste Mitglied und über einen neuen Obmann.

Corona-Zahlen dramatisch angestiegen – Großteil der Infizierten ohne Symptome

BEZIRK ROHRBACH. Nahezu explodiert sind die Corona-Zahlen übers lange Wochenende in unserem Bezirk. Angst und Panik vor dem Virus brauche man nicht haben, ernst nehmen soll man die Situation aber ...

Bio-Wochenmarkt verabschiedet sich in die Winterpause

AIGEN-SCHLÄGL. Früher als geplant verabschiedet sich der Bio-Wochenmarkt in die Winterpause.

Verpflichtende Gästeregistrierung spaltet Gemüter auch unter den Gastronomen

BEZIRK ROHRBACH. Wegen rasch steigender Corona-Zahlen müssen sich seit 20. Oktober alle Besucher von Gastronomiebetrieben in Oberösterreich registrieren lassen. Die Rohrbacher Wirte machen sehr ...

Ein KlimaWandl gegen den Klimawandel

HELFENBERG. Das heurige Schuljahr steht in Österreichs erster TIME-Schule, der TNMS Helfenberg ganz im Zeichen des Klimawandels.

Vor Hornissen braucht man sich nicht fürchten

ST. OSWALD. Schon seit zehn Jahren hat Wolfgang Neulinger einen Strohkorb unterm Hausdach hängen. Bislang haben diesen vor allem Vögel zum Nisten genutzt, heuer allerdings haben sich hier Hornissen ...

Resolution gegen neue Reisebeschränkung: „Wöchentliche Corona-Tests sind unzumutbar“

BEZIRK ROHRBACH. Die Grenzgemeinden wehren sich mit einer Resolution gegen die neuen Einreise-Bestimmungen nach Deutschland.

Neue Anlaufstelle für pflegende Angehörige

HASLACH. Mit November starten in Haslach kostenlose Sprechstunden für pflegende Angehörige.