Im Wald muss man einfach spüren, wo man sich wohlfühlt

Hits: 1861
Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 26.06.2017 08:18 Uhr

ALTENFELDEN. Für alle, die die heilende Kraft und Energie der Bäume spüren und zur Ruhe kommen wollen oder einfach neugierig sind, ist der Baumenergieweg gedacht, der am Samstag in Altenfelden eröffnet wurde.  

Der zweieinhalb Kilometer lange Rundweg durch das Panholz mit 21 ausgewiesenen heimischen Baumarten lädt ein, sich auf die Bäume einzulassen. „Wir suchen die Nähe und Verbindung zum Wald, weil dieser Kraft und Energie gibt. Es geht dabei darum, sich mit dem Energiefeld der Bäume zu verbinden, negative Energien abzugeben und positive aufzunehmen“, erklärte Buchautor Werner Buchberger, der seit 30 Jahren als Förster im Oberen Innviertel tätig ist und sich seit zehn Jahren intensiv mit alternativen Heilmethoden beschäftigt. Das Leben habe ihm immer wieder aufgezeigt, wie heilsam der Wald ist, vor allem bei psychischen Problemen, meinte er.

Heilsame Verbindung

Bei einem kurzen Rundgang entlang des Baumenergieweges zeigte er auch gleich auf, wie das Energie tanken funktioniert: mit beiden Beinen fest am Boden stehen und sich mit Mutter Erde verbinden, tief ein- und ausatmen, sich von Kopf bis zu den Zehenspitzen fühlen, das Kopfkino leeren, den Stamm berühren und mit Händen und Herzen Kraft schöpfen. Bäume haben unterschiedliche Schwingungen, deshalb sind auch nicht alle Bäume im jeweiligen Moment für einen geeignet. „Man muss einfach spüren, wo man sich wohlfühlt.“

Die Lärche etwa ist heilsam für die Seele, die Eiche gibt Kraft und Stärke, Ahorn vermittelt Lebensfreude oder die Modebaumart Zirbe senkt die Herzfrequenz.

Als Leaderprojekt realisiert

„Wir haben unser schönes Panholz, das sollen wir verstärkt nutzen“, begründet Barbara Laher vom Tourismusverband Altenfelden die Initiative für den Baumenergieweg. Sie bedankte sich auch bei allen Grundbesitzern, die ihren Wald zur Verfügung stellen. Unterstützung gab es außerdem von der Förderklasse der Volksschule Altenfelden: Die Schüler haben die kleinen roten Schilder bei den einzelnen Bäumen gestaltet.

Die Kosten für die Gestaltung des Weges, die Beschilderung und die neuen Rastbänke liegen bei rund 20.000 Euro. Eine Förderung gab es vom Leaderbüro Donau-Böhmerwald.

 

Artikel weiterempfehlen:


Mehr zu diesem Thema:

Kommentar verfassen



Afiesler Hotel lädt zum Corona-Camping ein

ST. STEFAN-AFIESL/BEZIRK. Als „zermürbend“ beschreibt Eva-Maria Pürmayer die Situation für Hoteliers angesichts der erneuten Verlängerung des Lockdowns. Kreativität hilft da ...

Bei Hermann gibt's jetzt auch panierte Taler

ULRICHSBERG. Hermann und Thomas Neuburger erweitern ihr bisher 5-teiliges Sortiment: Ab Februar sind die Hermann Taler österreichweit bei Spar gelistet. 

Virtual Reality: Pool3 aus Niederwaldkirchen ist Vorreiter

NIEDERWALDKIRCHEN. Virtual Reality ist längst kein Gimmick für Gamer mehr und innoviert Geschäftsprozesse der Industrie nachhaltig. Dabei sticht besonders das Unternehmen Pool3 ...

100 Prozent Durchimpfung bei hoher Impfbereitschaft im Klinikum Rohrbach

ROHRBACH/BERG. 271 Mitarbeiter des Klinikums Rohrbach wurden in den vergangenen zwei Wochen geimpft. Die Impfbereitschaft ist damit ausgesprochen hoch.

Daniela Jell ist mit ganzem Herzen Bäuerin

OBERKAPPEL. Bäuerin, Ortsbäuerin, Ehefrau und Mutter von vier Kindern – all diese Jobs bringt Daniela Jell aus Oberkappel mit viel Elan und Schwung unter einen Hut. Für sie ist die ...

Der „Mundl Lois“ aus Kleinzell: Ein Leben für die Öffentlichkeit

KLEINZELL. Sein ganzes Leben war geprägt von aktiver Mitwirkung im Bereich der Blasmusik und des Gesanges. Im Alter von 80 Jahren legt Alois Luger nach 64-jähriger Tätigkeit bei der Musikkapelle ...

Amtsleiter-Wechsel in Klaffer: Abschied nach 46 Jahren am Gemeindeamt

KLAFFER/SCHWARZENBERG. Die Amtsstube in Klaffer war in den vergangenen 46 Jahren der Arbeitsplatz von Günter Studener. Jetzt verabschiedete er sich in die Pension.

Böhmerwald-Snowboarder bei den ersten Rennen gut unterwegs

BÖHMERWALD. Das lange Warten der Snowboarder hat ein Ende: Am Freitag wurde das erste Weltcup-Rennen ausgetragen, bei dem sich Andreas Kroh im guten Mittelfeld platzieren konnte. Auch die Racer waren ...