Ein Gedenken im Stillen an exekutierte Peilsteiner

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Foto: Fürst
Petra Hanner Petra Hanner, Tips Redaktion, 24.05.2020 06:50 Uhr

PEILSTEIN/ENGERWITZDORF. Auf dem Gelände des heutigen Truppenübungsplatzes Treffling wurden in den letzten Kriegstagen 1945 18 Menschen exekutiert. Es handelte sich um fünf Bürger aus Peilstein sowie organisierte Widerstandskämpfer aus Freistadt, Linz und Steyr.

Die Peilsteiner hatten versucht, eine Panzersperre auf der Straße Richtung Kollerschlag zu entfernen. Sie hatten erfahren, dass die Amerikaner Orte in Brand geschossen hatten, in denen sie durch Panzersperren am Durchfahren gehindert worden waren. Der Schutz des Ortes und der Bewohner war ihnen wichtiger als die Sicherheit ihres eigenen Lebens. Sie wurden verhaftet und zum Tode verurteilt. Am 28. April 1945 wurden sie in Treffling erschossen.

Erinnern am Mahnmal

Die Gemeinde Engerwitzdorf hat im Jahr 1990 gemeinsam mit der Gemeinde Peilstein eine Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus am ehemaligen Exekutionsgelände errichtet. Anlässlich des 75. Jahrestages legt der Engerwitzdorfer Bürgermeister Herbert Fürst an der Gedenkstätte Blumen nieder.

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