„An den Senioren kommt niemand vorbei“: 2030 wird jeder dritte Rohrbacher über 60 Jahre sein

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Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 03.07.2020 05:23 Uhr

BEZIRK. 5.913 Mitglieder zählt derzeit der Seniorenbund im Bezirk Rohrbach. Bezirksobmann Leopold Wipplinger möchte bald die 6.000er-Marke knacken. Die Voraussetzungen dafür sind auch gut, denn bis 2030 wird jeder dritte Einwohner im Bezirk Rohrbach über 60 Jahre sein.

„Der Bezirk Rohrbach ist für die Landesorganisation eine tragende Säule, knapp 43 Prozent aller über 60-Jährigen im Bezirk sind beim Seniorenbund“, betonte Landesobmann Josef Pühringer, der diese Woche seine wegen der Covid-19-Krise unterbrochene Bezirksbereisung fortsetzte. Im vergangenen Jahr konnten die Ortsgruppen Niederwaldkirchen (+ 15 Mitglieder) und Arnreit (+ 6,25 Prozent) die meisten Mitglieder für sich gewinnen. „Ziel ist es, die 6.000er-Marke zu erreichen und zu halten“, sagt Bezirks-Seniorenobmann Leopold Wipplinger. Und natürlich, entsprechende Angebote für die älteren Menschen zu bieten. Wipplinger denkt da an Ausflugsfahrten, die momentan allerdings noch nicht stattfinden, an gemeinsame Wanderungen und Radtouren, aber auch an EDV- oder Smartphone-Kurse. „Senioren wollen aktiv sein und sie leisten auch wertvolle ehrenamtliche Dienste“, ist er überzeugt.

Wichtiger Faktor

Das „Senior sein“ hat sich in den letzten Jahren stark verändert, mittlerweile wird in drei Gruppen eingeteilt (60- bis 75-Jährige, 75- bis 85-Jährige und Hochbetagte). Im Bezirk Rohrbach sind aktuell 26 Prozent der Bevölkerung über 60 Jahre, bis 2030 wird jeder dritte ein Senior sein. Bis 2040 wird der Seniorenanteil auf knapp 38 Prozent steigen. Allein bei den über 90-Jährigen zeigt die Prognose in den nächsten 20 Jahren ein Wachstum von derzeit 488 auf 1.122 Menschen. „Senioren sind ein wichtiger gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und auch politischer Faktor, jeder dritte Wähler ist ein Senior“, machte Josef Pühringer deutlich. „An den Senioren kommt niemand vorbei.“

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