Blackout: Vorsorgen schützt vor Sorgen

Hits: 1868
Alexandra Dick Alexandra Dick, Tips Redaktion, 03.03.2015 11:00 Uhr

Andorf. Ein Blackout wird kommen. Die Frage ist nur, wann es Österreich trifft und wie die Menschen diese Notsituation bewältigen können. Einen Masterplan für eine derartige Situation gibt es noch nicht. Was wirklich hilft, ist die Eigenvorsorge jedes Einzelnen. Um die Bevölkerung auf den Ernstfall vorzubereiten, lud das Netzwerk „Sicheres Oberösterreich“ zur Podiumsdiskussion in die Landwirtschaftliche Fachschule Andorf.

Bisher blieb Europa von einem Blackout verschont, aber es war schon öfter nahe dran. „Bis 2013 hätten wir uns auch ein Hochwasser in diesem Ausmaß nicht vorstellen können“, gibt Bezirkshauptmann Rudolf Greiner zu bedenken. Schon die totale Sonnenfinsternis im März könnte, aufgrund der vielen Fotovoltaik-Anlagen, die inzwischen am Stromnetz hängen, Österreich ins Blackout stürzen. Die Expertenrunde des Abends war sich einig: Die Gefahr eines großflächigen Stromausfalls steigt, es herrscht keine Vorwarnzeit und die Folgen wären katastrophal: Heizung und Kühlung fallen aus, das Telefon funktioniert nicht mehr, die Lebensmittelversorgung bricht zusammen und auch der Verkehr kollabiert. Es gibt keinen Bereich, der nicht betroffen ist. Auch die Dauer eines Blackouts ist nicht vorherzusehen. Ein solcher Blackout stellt somit auch für die Einsatzorganisationen eine große Herausforderung dar, da die Gesamtauswirkungen nicht bekannt sind. Auch wenn sich diese auf einen längerfristigen Stromausfall vorbereiten, ist es besonders wichtig, dass die Bevölkerung selbst vorsorgt und Lebensmittel und Getränke bevorratet. Die Experten empfehlen auch die Anschaffung von Notfallgeräten und einer Hausapotheke. Im Falle eines Blackouts sollte man sich nicht nur auf die Einsatzorganisationen verlassen. Denn auch die allgemeine Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte ist eingeschränkt, sei es in ihrer Erreichbarkeit oder Mobilität. Auch die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften wird in solch einer Situation zur Herausforderung für alle Betroffenen.
Artikel weiterempfehlen:
Kommentare sind für diesen Beitrag deaktiviert.


Innviertler Erdställe im bayrischen Fernsehen

MÜNZKIRCHEN. MÜNZKIRCHEN/SCHARDENBERG. Erdställe von Münzkirchen und Schardenberg werden am Montag, 18. Jänner, im bayrischen Fernsehen gezeigt. 

ÖAMTC Schärding half 15.118 Mal weiter

BEZIRK. Die Pannenhelfer des ÖAMTC Schärding waren trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 uneingeschränkt einsatzbereit. Insgesamt halfen die Gelben Engel ...

Wintersport: die Loipen in Stadl sind gespurt

ENGELHARTSZELL. Im Langlaufzentrum Sauwald in Stadl (Gemeinde Engelhartszell) sind die Loipen gespurt. Der viele Neuschnee der letzten Woche sorgte dafür, dass heuer erstmals am Innviertler Höhenort ...

Friedhofsmauer in Vichtenstein saniert

VICHTENSTEIN. Im Herbst 2020 konnte die Sanierung der Vichtensteiner Friedhofsmauer mit einem Investitionsvolumen von 226.900 Euro abgeschlossen werden. Die Baukosten teilten sich das Land Oberösterreich, ...

Offizieller Startschuss für den Bau des neuen „Regionalen Leichtathletik-Zentrums“ in Andorf

ANDORF. Neuer Meilenstein für die Leichtathletik im Innviertel: Mit Jahresbeginn 2021 erfolgte der Startschuss für den Bau des neuen „Regionalen Leichtathletik-Zentrums“ in Andorf. Dieses ...

Bollerwagen für Kindergarten in Engelhartszell

ENGELHARTSZELL. Die Kinder des Pfarrcaritas-Kindergartens Engelhartszell wurden noch vor Weihnachten mit einem neuen Bollerwagen überrascht.

Kindernest in Vichtenstein unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf

VICHTENSTEIN. Vichtensteins Bürgermeister Andreas Moser und der gesamten Gemeindevertretung ist es ein großes Anliegen, die Gemeindebürger bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bestmöglich ...

Die ersten Covid-Impfungen im Bezirk Schärding sind erfolgt

ESTERNBERG/BEZIRK SCHÄRDING. Am Freitag, 8. Jänner 2021, wurden im Bezirksalten- und Pflegeheim Esternberg die ersten COVID-19-Impfungen im Bezirk Schärding verabreicht.