Spatenstich für Gemeinschaftsfeuerwehrhaus Aschenberg-Kössldorf

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Alois Braid, , 10.08.2018 19:58 Uhr

ST. ROMAN. Das im Jahr 1957 gebaute und 1991 umgebaute bzw. erweiterte Feuerwehrhaus der FF Aschenberg und das 1962 erbaute Feuerwehrhaus der FF Kössldorf wird den Anforderungen der Einsätze schon lange nicht mehr gerecht.  

Das Feuerwehrhaus Kössldorf ist von den Platzverhältnissen und Bauzustand am schlechtesten. Ein Neubau stand daher schon seit mehreren Jahren auf dem Plan. Vor einigen Jahren ergaben sich aus Gesprächen der Bau eines Gemeinschaftsfeuerwehrhauses für die Feuerwehren Aschenberg und Kössldorf. So wurde ein geeignetes Grundstück etwa in der Mitte der beiden Feuerwehren gesucht und gefunden und die Planungsarbeiten konnten beginnen. Die Planungsarbeiten bzw. Genehmigungen sind bereits abgeschlossen und die einzelnen Gewerke sind vergeben.

Das zweitorige Feuerwehrhaus wird in der Ortschaft Penzingerdorf/Prag gebaut und wird Platz für alle Kameraden und die Ausrüstung der beiden Feuerwehren bieten.

Startschuss mit Spatenstich

Am Donnerstag, 9. August 2018, am wohl heißesten Tag des Jahres, fand – im Beisein von Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Alfred Deschberger, Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Günter Unterholzer, Bürgermeister Siegfried Berlinger, ein Vertreter der Baufirma Stern, der Bauausschuss der beiden Feuerwehren und der Gemeindevorstand von St. Roman – schließlich die Spatenstichfeier am neuen Standort statt.

Ende August sollen die Aushubarbeiten erledigt sein und ab 3. September beginnt die Firma Stern aus Münzkirchen mit den Bauarbeiten. Fertig gestellt soll das Feuerwehrhaus im Herbst 2019 werden.

Die Gesamtkosten des Projekts wurden auf 1.160.000,00 € veranschlagt. Durch die Kooperation der beiden Feuerwehren werden 83 % vom Land Oberösterreich finanziert. 10% müssen von den Feuerwehren Aschenberg und Kössldorf durch Geldleistung bzw. durch Arbeitsleistung eingebracht werden. Der Rest wird durch die Gemeinde St. Roman finanziert.

Die beiden Feuerwehren stehen vor großen Herausforderungen, freuen sich aber über diese und können es kaum erwarten, das neue Feuerwehrhaus zu beziehen und zu nutzen.

 

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