Landeshauptmann besuchte Firma Milltech

Omer Tarabic Tips Redaktion Omer Tarabic, 26.05.2021 12:23 Uhr

ST. MARIENKIRCHEN. Im Zuge seines Innviertel-Tags besuchte Landeshauptmann Thomas Stelzer unter anderem die Firma Milltech in St. Marienkirchen bei Schärding.

„Oberösterreich hat sich mit Disziplin und den rasch voranschreitenden Impfungen Stück für Stück in Richtung Normalität zurückgekämpft. Jetzt wurden die langersehnten Lockerungen möglich und es macht sich in Wirtschaft sowie Gesellschaft erkennbar Zuversicht breit“, betonte Landeshauptmann Thomas Stelzer im Rahmen seines gestrigen Besuches bei der Milltech GmbH in St. Marienkirchen bei Schärding.

 Klares Bekenntnis zum Standort Oberösterreich

Das Unternehmen mit 65 Beschäftigten ist auf den Sektoren Zerspanungstechnik, CNC-Drehen und CNC-Fräsen tätig. „Seit 20 Jahren sind wir an diesem Standort tätig. Die regelmäßigen Erweiterungen unseres Betriebes sind ein klares Bekenntnis zum Standort Oberösterreich und zur Region“, streicht Milltech-Geschäftsführer Karl Reichinger hervor. Reichinger betont, dass die Milltech GmbH mehrfach für ihre Produktqualität und Lieferverlässlichkeit sowie für das seit fast 20 Jahren laufende Engagement in der Lehrlingsausbildung preisgekrönt sei. Zudem gehöre das Unternehmen zu den Vorreitern in Sachen ökologischer Betriebsführung durch den Einsatz von Photovoltaik und Wärmerückgewinnung oder die Nutzung von Erdwärme.

 „Oberösterreichs Weg in die Zukunft führt über Innovationen und Fachkräfte“

„Wenn wir als Produktionsstandort auch in den kommenden Jahren vorne mitspielen wollen, gilt es, Forschung und Innovationen ebenso weiter zu forcieren, wie die Ausbildung von Fachkräften“, betonte Stelzer. Die Beschäftigungslage habe sich speziell in der Industrie bereits merklich erholt, umso notwendiger wird in den kommenden Monaten daher auch wieder die Erhöhung des Fachkräftepotenzials werden, so der Landeshauptmann. Dieser Herausforderung trete OÖ sowohl mit einer Vielzahl an Qualifizierungsmaßnahmen und Weiterbildungsinitiativen als auch mit der Errichtung der Technischen Universität für Digitalisierung entgegen. 

„Wir müssen den industriellen Kern Österreichs und Europas erhalten!“

Stelzer unterstrich bei seinem Besuch in St. Marienkirchen zudem die Notwendigkeit, den industriellen Kern Oberösterreichs und Mitteleuropas auch künftig zu erhalten und gleichzeitig auch in Sachen Umweltschutz voranzugehen: „Gerade die Krise hat gezeigt, wie robust ein starker industrieller Kern einen Standort macht. Wir in Oberösterreich haben die industriellen Strukturen erhalten und ausgebaut – und sind damit besser durch die Krise gekommen als andere Regionen.“ Oberösterreich stehe für einen „Klimaschutz mit Hausverstand“, der den Wirtschaftsstandort stärken und nicht schwächen werde. „Längst sind oberösterreichische Firmen in der Umwelttechnik an der internationalen Spitze vertreten. Ökologie und Ökonomie gehen in Oberösterreich als Partner in Richtung Zukunft und nicht als Gegenspieler“, betont der Landeshauptmann.

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