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Bezirk. Die Hälfte der rund 33.170 in Urfahr-Umgebung arbeitenden Beschäftigten verdiente im Jahr 2013 weniger als 1821 Euro brutto pro Monat – oberösterreichweit 2094 Euro.
 
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  1 / 2   Zu geringes Einkommen sorgt bei vielen dafür, dass am Monatsende nicht mehr viel Geld übrig bleibt. Foto: Wodicka

Arbeiterkammer-Präsident Johann Kalliauer: „Das größte Problem im Bezirk Urfahr-Umgebung sind die geringen Einkommen. Hier liegt der Bezirk an 15. Stelle unter den 18 oberösterreichischen Bezirken. Viel besser stellt sich die Situation bei den Auspendlern dar: Die in anderen Bezirken, vor allem in Linz arbeitenden Männer kommen landesweit auf die höchsten Vollzeiteinkommen. Wir fordern daher einen Mindestlohn von mindestens 1500 Euro brutto bei Vollzeit in allen Branchen, korrekte Lohneinstufungen sowie für Frauen und Männer gleiche Bezahlung für eine gleichwertige Arbeit.“

Vollzeitbeschäftigte Männer mit einem Wohnort im Bezirk Urfahr-Umgebung verdienten im Jahr 2013 durchschnittlich 53.360 Euro, Frauen kamen auf 37.790 Euro. Damit verdienten Frauen um 29,2 Prozent weniger als Männer. In ganz Oberösterreich beträgt der Unterschied 26,9 Prozent. In Urfahr-Umgebung waren im Durchschnitt des vergangenen Jahres 1031 Menschen arbeitslos, um 15,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Genauere Aussagen können aufgrund der Zuordnung zum Arbeitsmarktbezirk Linz nicht getroffen werden.


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