Alkolenker wurde zum Geisterfahrer

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Martina Ebner Martina Ebner, Tips Redaktion, 24.01.2020 12:44 Uhr

INNERSCHWAND. Mit 1,9 Promille im Blut fuhr ein Autolenker als Geisterfahrer auf der A1. Die Polizei konnte ihn schließlich stoppen. Der Führerschein war ihm bereits vor einem Monat in Deutschland wegen Alkoholisierung abgenommen worden. 

Polizisten aus Seewalchen hielten einen 49-jährigen Pkw-Lenker aus Deutschland auf dem Parkplatz der Raststation Loibichl an, da er entgegen der Richtungspfeile fuhr. Als sie eine Kontrolle durchführen wollten, gab der Mann plötzlich Gas, fuhr in einen Kreisverkehr ein und dann weiter in die Ausfahrt in Richtung Salzburg.

Kurz nach der Ausfahrt vom Kreisverkehr gabelt sich die Fahrbahn und der 49-Jährige fuhr auf der Abfahrt von der A1 in die Gegenrichtung auf und dann auf der A1 auf der Richtungsfahrbahn Salzburg noch einige Meter in Richtung Wien. Anschließend drehte er um und fuhr in Richtung Salzburg mit Vollgas weiter. Der Lenker missachtete mehrfach Anhalteversuche. Er fuhr im Schritttempo bevor er plötzlich wieder Vollgas gab oder ohne Vorwarnung ausscherte und überholte.

Verkehr abgebremst

Zahlreiche Autolenker konnten nur noch im letzten Moment ausweichen und es kam mehrfach zu gefährlichen Situationen. Die Polizisten wiesen einen Lkw-Fahrer an, den Pannenstreifen abzusperren. Auf der linken Fahrspur erkannte ein Autolenker die Situation und bremste auch. Gemeinsam mit den Polizisten in ihrem Fahrzeug wurde der Verkehr somit langsam bis zum Stillstand gebracht. Der Pkw war somit auf der Überholspur eingekeilt und die Beamten konnten beim stehenden Fahrzeug den Schlüssel abziehen.

In der Zwischenzeit traf eine weitere Polizeistreife ein und der Pkw wurde auf dem Pendlerparkplatz in Mondsee abgestellt. Ein beim 49-Jährigen durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,9 Promille Alkohol im Blut. Der Führerschein konnte ihm nicht abgenommen werden, da ihm die Lenkberechtigung in Deutschland bereits vor etwa einem Monat wegen Alkoholisierung entzogen wurde.

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