Geforderte Einsatzkräfte bei der Herbstübung der Freiwilligen Feuerwehr Lenzing

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Martina Ebner Martina Ebner, Tips Redaktion, 08.12.2019 09:54 Uhr

LENZING. Ein Zusammenspiel von rund 90 Einsatzkräften der Feuerwehr, des Roten Kreuzes, der Polizei und der ÖBB zeigte, dass auch komplizierte Großschadensereignisse bestmöglich bewältigt werden.

„Verkehrsunfall mit einem Gefahrengutwaggon sowie mehrere verletzte und eingeklemmte Personen“ lautete der Titel des Großübungsszenarios. Als Schauplatz für diese Gemeinschaftsübung wurde das Bahnhofsgelände in Lenzing gewählt.

Durch eine Kollision mit einem Pkw und einem Güterzug waren drei Personen in dem deformierten Kfz-Wrack eingeklemmt und mit verschiedenen Verletzungsmustern versehen. Der Aufprall verursacht einen Gefahrengut Austritt, der als Folge weitere Verletzte durch Kontamination fordert.

Die Übungsannahme erforderte sämtliche Spezialkräfte der Feuerwehren sowie eine großräumige Evakuierung der Gefahrenstelle. Als oberste Priorität galt es die eingeklemmten Personen aus dem Wrack zu befreien sowie die mit Säure kontaminierten Verletzten schnellstmöglich aus der Gefahrenzone zu retten und einer medizinischen Erstversorgung des Roten Kreuzes zu unterziehen.

Für die Abdichtung des leckgeschlagenen Kesselwaggons mussten chemikalienresistente Schutzanzüge und Atemschutzgeräte eingesetzt werden. In einer speziell errichteten Dekontaminationsschleuse wurden alle Einsatzmittel und Einsatzkräfte aus der Gefahrenzone dekontaminiert. Das Medium des beschädigten Waggons wurde von Spezialkräften in einen unbeschadeten Waggon umgepumpt.

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