„AfreakMED“ hat es geschafft

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Mag. Doris Breinstampf, Leserartikel, 04.03.2014 16:00 Uhr

PÖNDORF/GHANA. Ein langer Weg liegt hinter dem Verein „AfreakMED“. Als 2008 der Pöndorfer Arzt Stefan Bayer und sein afrikanischer Freund, der Arzt Steve Kpangpari, die Idee gebaren, in Kpangparis Heimatregion in Ghana eine Krankenstation zu errichten, lag noch ein langer Weg vor ihnen. Einige Jahre und viele Spendensammlungen später ist es endlich so weit und die Krankenstation wurde eröffnet.

Die Freude der Afrikaner über ihr Gesundheitszentrum ist groß. Untersuchungsliegen, OP-Tisch und diverse medizinische Gerätschaften wie EKG-Gerät, Sterilisatoren, Ultraschallgerät und Krankenbetten sind aufgestellt, die  Dreikammersickergrube betoniert, der Wasser-Hochbehälter mit Regenwasserzisterne gebaut.   Am Tag der Eröffnung strömten dann die Dorfbewohner, ein Teil des fünfzehnköpfigen Pflegepersonals sowie ghanaische Rundfunk- und Fernsehteams herbei. Die Dorfältesten, in malerischen Gewändern, trafen ein. Alles wartete gespannt, bis Trommeln und Hörner das Eintreffen des Chief, in wallendem weißen Gewand, ankündigten. Dieser ist eine hochrangige, traditionelle Persönlichkeit, die den momentan verwaisten Thron des Königs bewahrt. Vertreter der Sanitätsbehörden, der Regierung und von AfreakMED hielten Reden.  Ein muslimischer und ein christlicher Geistlicher sprachen Gebete.   Der Vereinsgründer und Obmann Stefan Bayer drückte seinen Dank aus.  Dann durchschnitt der Chief das Eröffnungsband und besichtigte, unter Trommelmusik, die Station. Im Vorraum der Station, vor dem Logo des Vereins mit der ghanaischen und der Flagge des Landes Oberösterreich und dem Zeichen des Kiwanis Club Vöcklabruck – beide große Förderer von AfreakMED – gab es viele Fototermine.   Nach den Feierlichkeiten wird schon wieder ans Weiterbauen gedacht: Lehm- rundhütten für das Personal, Baumpflanzungen, die Anschaffung eines Müllbehälters und schließlich die Inbetriebnahme der Station am Ende der Regenzeit ist noch zu bewerkstelligen. Auch das Personal, das von der afrikanischen Behörde bezahlt wird, ist noch ausständig.
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