Engmaschig vernetzte Kleinhabitate als Lebensraum für Pflanzen und Tiere

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Martina Ebner Martina Ebner, Tips Redaktion, 26.05.2020 08:53 Uhr

ZELL AM MOOS. Die Henndorfer Privatkäserei Woerle will die Artenvielfalt auf den Flächen der 500 Milchbauern, die sie beliefern, fördern. Das Projekt wurde am Hof von Elisabeth und Ferdinand Schweighofer in Haslau präsentiert.

„Eine artenreiche, fruchtbare Umwelt sowie Rohstoffe, die im Einklang mit der Natur gewachsen sind bzw. von gesunden Milchkühen stammen, sind die Voraussetzungen dafür, dass wir qualitativ hochwertige, gesunde Käsespezialitäten produzieren können“, so Gerrit Woerle, Geschäftsbereichsleiter Strategie.

„Woerle wirkt weiter“

Ziel des langfristig angelegten Nachhaltigkeitsprojekts „Woerle wirkt weiter“ ist es, die Käserei und Landwirte in den nächsten Jahren nachhaltiger zu entwickeln und dadurch einen Mehrwert für die kleinstrukturierten Bauernhöfe und die regionale Wirtschaft zu schaffen.

Artenvielfalt

Bis 2030 soll in Österreichs größter Heumilchregion – dem Flachgau und dem Mondseeland – eine einzigartige, landwirtschaftlich genutzte Artenvielfaltsregion in Europa geschaffen werden. Dazu sollen die Bauern – auf freiwilliger Basis – schützenswerte Kleinflächen melden. Dadurch, dass man Wiesenränder, vergessene Böschungen, Altholzhaufen oder trockene Gstätten verwildert stehen lasse, würden neue Lebensräume geschaffen. Und für den Bauern bringe die Nichtbearbeitung der Flächen eine Arbeitsersparnis. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet. Bereits jetzt sind 15 Landwirte mit an Bord. Bis 2030 sollen rund 1.000 sogenannte Blühinseln geschaffen und kartiert werden.

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