Die Glocke, Regionalität und die Bandbreite
WELS. Zehn Jahre Welser ArkadenhofKulturSommer. Das sind unzählige Auftritte unterschiedlichster Künstler. Auf die Frage nach dem ersten Auftritt muss Intendant Peter Kowatsch kurz nachdenken: „Ich rezitierte „Die Glocke“ von Friedrich Schiller und es kam ein Gewitter. Wir mussten eine halbe Stunde unterbrechen.“

Das ist eben zehn Jahre her und nun geht der Welser ArkadenhofKulturSommer, kurz gesagt WAKS, in das Jubiläumsjahr. Gestartet wird an dem ersten Wochenende mit „Indien“. Wie waren denn nun die 120 Monate Kultursommer Herr Intendant: „Immer spannend und interessant. Die positiven Sachen überwiegen weitaus. Ich kann mich nur bei allen Unterstützern, bei Mario Stuchlik, der wie immer die Gastronomie macht, und vor allem beim Publikum bedanken. Das Publikum ist das Wichtigste.“ Daneben besticht dieser Kultursommer im wunderbaren Ambiente der Freiung vor allem mit seiner Mischung und Bandbreite. „Es war und ist mir immer wichtig gewesen, dass nicht nur etablierte Künstler aus der Region hier auftreten, sondern auch aufstrebenden Talenten eine Chance gegeben wird. Es macht aber auch die Bandbreite viel aus, gepaart mit der Stimmung im Sommer“, fasst Kowatsch zusammen. Das heißt, dass neben einem Operettenabend, am nächsten Tag eine Lesung stattfindet oder erdiger Blues- und Soul-Sound geboten wird. Es gibt Theater-stücke, Lesungen und so weiter. Alles im Kontext mit Unterhaltung auf hohem Niveau. „Der Sommer bietet sich für vieles an. Und mit der künstlerischen Bandbreite wollen wir dem Rechnung tragen. Wichtig ist, dass die Künstler und das Publikum sich wohlfühlen. Wenn Künstler vor dem Auftritt fragen, wie viele Menschen schon hier sind und ich kann sagen, es ist voll, das hebt die Stimmung“, erzählt Kowatsch. Und das kann er oft sagen, denn viele Veranstaltungen sind schnell ausverkauft.
Infos und mehr unter www.waks.at


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