Heiße Kunst aus längst vergangenen Zeiten

Mag. Ingrid Oberndorfer Tips Redaktion Mag. Ingrid Oberndorfer, 07.06.2018 13:35 Uhr

THALHEIM/GRIESKIRCHEN. Die Enkaustik zählt nachweislich zu den ältesten Kunstformen. Die Methode, mittels erhitzten Bienenwachses die gewählten Farbpigmente auf die jeweiligen Oberflächen einzubrennen, lässt die Kunstwerke für die Ewigkeit erhalten. Das Wissen um diese besondere Technik, gab die Welser Künstlerin Bianca Kiso im Zuge ihrer Ausstellung im Museum Angerlehner auch einer Schwerpunktklasse des BORG Grieskirchens weiter.

Gemeinsam entstanden an einem Tag intensiver Auseinandersetzung im Atelier des Museums großformatige Bilder. Inhaltlich wurden die Themen Liebe und Schmerz auf die Leinwand gebracht.

Die Oberstufen-Schülerinnen waren hellauf begeistert und erschufen Bilderwelten, die ihresgleichen suchen: „Der Workshop war eine richtig tolle Erfahrung. Weil ich den Umgang mit Wachs noch nicht kannte. Ich bin total zufrieden mit meinem Bild und ich würde es sofort wieder machen. Die Einführung in die Wachstechnik war pures Neuland für uns, jedoch sehr spannend und interessant. Frau Kiso zeigte uns verschiedenste Techniken und Herangehensweisen und mit ihren eigenen Werken ein paar Musterbeispiele. Ob figurativ oder abstrakt, mit den Farben Schwarz, Weiß und Rot entstanden bei jedem ein kleines Kunstwerk aus Wachs. Mir gefallen die abstrakten Werke sehr gut, da die Experimentierfreude zu spüren ist“, erzählt eine Schülerin begeistert.

Künstlerin lernt von Schülern

An diesem Tag im Museum lernen allerdings nicht nur die Jugendlichen etwas - auch die Künstlerin profitiert von der gemeinsamen Arbeit, denn die Ideen der Schülerinnen dienen auch der Künstlerin selbst als Inspiration: „Die Herangehensweise der Schülerinnen ist faszinierend. Die Themen Liebe und Schmerz beinhaltet viele Möglichkeiten, die von den Schülerinnen voll ausgeschöpft werden“, so Bianca Kiso.

Apropos profitieren: Den Nachwuchs-Enkaustik-Künstlerinnen wurde die große Ehre zuteil, ihre Werke einige Zeit im Museum Angerlehner auszustellen, dort, wo kurze Zeit später auch so große Namen wir Warhol oder DeBeuys zu sehen sind. 

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