Natur- und Artenschutzkampange im Zoo Schmiding

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Mag. Ingrid Oberndorfer Mag. Ingrid Oberndorfer, Tips Redaktion, 14.02.2020 14:49 Uhr

KRENGLBACH. Ozeane bedecken über 70 Prozent unseres Planeten. Sie liefern Nahrung und andere Ressourcen für Millionen von Menschen. Die Meere stellen den größten Lebensraum dieses Planeten dar und dennoch tut der Mensch vieles, um die Ozeane zu zerstören.

Es sind menschliche Aktivitäten wie Überfischung, zerstörerische Fangmethoden und Meeresverschmutzung, die dieses Ökosystem immer stärker bedrohen. Fischbestände nehmen dramatisch ab. Die jetzige Form der Verwirtschaftung der Meere wird auf Dauer zu massiven Verlusten dieser wichtigen Lebengrundlagen führen. Deshalb ist es höchste Zeit zu handeln.

Suche nach Lösungen

„Which fish“ lautet der Titel der aktuellen Kampagne der Europäischen Zoo Organisationen (EAZA) an der sich auch der Zoo und Aquazoo Schmiding beteiligen. Ein möglicher Weg: Es geht um die richtige Auswahl der Fische für den nachhaltigen Konsum durch den Menschen, um die nachhaltige Verwendung von Fisch als Futter und die langfristige Erhaltungszucht bedrohter Fischarten in Zoos und Aquarien. Es sind dies die drei Schwerpunkte auf die sich die Kampagne der EAZA konzentriert.

Thema für Besucher aufarbeiten

Der Zoo und Aquazoo Schmiding möchte an Hand von Infotafeln, themenbezogenen Spezialführungen, Spielstationen für die jüngsten Besucher und Abendveranstaltungen mit spannenden Vorträgen dieses Thema für seine Besucher aufarbeiten. Gleichzeitig soll mit positivem Beispiel vorangegangen werden: So wird es im Zoorestaurant leckere Fischgerichte mit Fisch aus nachhaltig orientiertem Fang oder gezielter Zucht geben um zu zeigen, dass Fischkonsum nicht nur lecker und gesund, sondern auch nachhaltig und Ressourcen schonend erfolgen kann.

Herkunft prüfen

Im Zoo wird die Herkunft der Fische die an unsere Zootiere verfüttert werden auf Nachhaltigkeit beim Fang und bei der Verarbeitung geprüft. Das Team des Aquazoo Schmiding beteiligt sich an gezielten Zuchtprogrammen zur Erhaltung gefährdeter Fischarten. „Die which fish campaign berührt und betrifft uns in vielfältiger und unterschiedlicher Art und Weise. Wir werden die Kampagne nutzen, um unser eigenes Verhalten zu überprüfen und möglichst viele Menschen zu motivieren, dies ebenfalls zu tun. Wenn es uns gelingt weitere Partner für diese Kampagne zu gewinnen, würde uns das sehr freuen“, so Zoodirektor Andreas Artmann.

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