Klimawandel bringt die Natur ins Schwitzen

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Karin Novak Karin Novak, Tips Redaktion, 14.12.2019 12:16 Uhr

HOLLENSTEIN/YBBS. Die Auswirkungen des Klimawandels werden in der Region Amstetten immer deutlicher spürbar. Der Anstieg der Hitzetage, Engpässe bei der Trinkwasserversorgung und Ernteausfälle in der Landwirtschaft, sind nur einige Herausforderungen denen sich die Region aktuell stellen muss.

„Um auf die Klimaentwicklungen vorbereitet zu sein, nimmt der GDA – als eine von 44 österreichischen Regionen - am “KLAR!„-Programm teil“, erläutert Obm.- Stv. und Hollensteiner SPÖ-Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer. Dabei ist die Bewusstseinsbildung und Wissensvermittlung eine wesentliche Maßnahme. Am 11. Dezember fand daher eine Fachveranstaltung zum Thema „Klimawandel bringt die Natur ins Schwitzen – Anpassung der Ökosysteme und Biodiversität“ in der Landwirtschaftlichen Fachschule Hohenlehen, statt. Als Referent konnte Michael Fusko von der Energie- und Umweltagentur NÖ (ENU) gewonnen werden.

Fichte unterliegt deutlichem Klimastress

Michael Fusko gab eine Einführung über den Wert der Vielfalt, die Bedeutung von Biodiversität und speziell die Artenvielfalt in Niederösterreich. Weiter wurden die Themen Wald, Boden und Wasser in Bezug auf den Klimawandel beleuchtet. „Bei Veränderungen der Fichtenbestände um +4 °C bis zum Jahr 2100 wird die Fichte einem deutlichen Klimastress ausgesetzt sein, vor allem in Teilen des Burgenlandes, der östlichen Steiermark und Niederösterreich“, betonte Fusko. „Auch Parasiten – die bisher in Asien beheimatet waren – breiten sich durch den Klimawandel zunehmend auch bei uns aus.“, erklärt der Referent.

Schwierige (Trink-)Wasserbedingungen

Momentan leben 2,3 Milliarden Menschen unter schwierigen (Trink-)Wasserbedingungen. „Bis zur Mitte des Jahrhunderts werden es 5,2 bis 6,8 Milliarden Menschen sein, wobei einer der Ursachen ebenso der Klimawandel ist“, betonte der Vortragende. Auch stärkere Gegensätze zwischen Starkniederschlägen und Trockenphasen werden auf uns zu kommen.

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