Seriöse Online-Casinos: Das zeichnet sie aus

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Leserartikel Hans Steinmeier, 18.07.2016 09:54 Uhr

Spielbanken im Internet erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Aufgrund der steigenden Nachfrage wächst auch die Anzahl an Betreibern virtueller Spielhöllen. Doch wie können Gamer bei dieser großen Auswahl seriöse Anbieter von Abzocken unterscheiden? Interessierte finden seriöse Anbieter auf OnlineCasino.at.

Beim Glücksspiel gehen Gambler große Risiken ein und setzen häufig alles auf eine Karte. Gerade Spielsüchtige verlieren dabei oft ihr ganzes Geld. Umso wichtiger ist es, sich beim Zocken auf die Vertrauenswürdigkeit der virtuellen Spielhalle verlassen zu können. Im Folgenden werden die wichtigsten Merkmale zuverlässiger Betreiber von Internet-Spielbanken vorgestellt.

 

Besitz einer Glücksspiellizenz

Einer der wichtigsten Hinweise auf die Vertrauenswürdigkeit und eine faire Spielpolitik einer virtuellen Spielhölle ist die Glücksspiellizenz. Denn nicht-konzessionierte Betreiber von Online-Casinos sind illegal. Eine Genehmigung ist zudem ein gutes Gütesiegel für die Auszahlungsquoten, Transparenz und Überwachung von Spielbanken. Gamer erkennen eine seriöse Internet-Spielhalle also an einer Lizenznummer, die auf ihrer Webpage veröffentlicht wird. Gerade in Österreich sind die Regelungen für den Konzessions-Erhalt sehr streng. Denn der Bund verfügt über ein Glücksspielmonopol und vergibt nur wenige Genehmigungen an Spielbanken: Derzeit hat der österreichische Gesetzgeber die Anzahl der Konzessionen auf 15 festgelegt. Wenn eine Spielhalle in Besitz einer Lizenz ist, ist das also bereits ein gutes Zeichen. Die wichtigsten Voraussetzungen für die Erlangung dieser Genehmigung sind:

·        Ansässigkeit in Österreich

·        Spielerschutz

·        Eigenkapital

·        Geldwäscheprävention

·        Aufsicht

Erst vor kurzem geriet das Bundesministerium für Finanzen (BMF) allerdings wegen einer falschen Vergabe der Spielbankkonzessionen zwischen 2011 und 2014 in die Kritik. So wurden beispielsweise bei der Bewertung des Eigenkapitals Fehler begangen und die gesamte Entscheidungsfindung des BMF wurde als intransparent bemängelt.

 

Staatliche Regulierung

Ein zweites Merkmal ist die staatliche Regulierung: Die Tätigkeit von Internet-Spielbanken muss in EU-Ländern gesteuert werden, etwa vom Innenministerium Schleswig-Holstein, von der Lotteries and Gaming Authority in Malta, vom Gibraltar Gambling Commissioner oder von der The United Kingdom Gambling Commission. In Österreich werden Glücksspiele durch das Glücksspielgesetz reguliert und fallen in den Zuständigkeitsbereich des BMF. Informationen zur zuständigen Behörde sollten aus Gründen der Transparenz auf der Homepage des Casinos zu finden sein.

Die staatliche Regulierung soll ebenfalls den Jugend- und Spielerschutz und die Geldwäscheprävention unterstützen. Auch hier werden in Österreich jedoch kritische Stimmen laut. So findet der Schutzverband gegen unlauteres Glücksspiel, dass das Glücksspielmonopol es nicht schafft, ausreichenden Spielerschutz zu gewährleisten und dass die Regulierung verbesserungsfähig ist.

 

Software und Technik

Auch die Software und die Technik geben Aufschluss über die Qualität des Online-Casinos.

·        Software: Seriöse Spielbanken verwenden hochwertige Software, damit die User in einer sicheren und transparenten Spielumgebung zocken können. Dazu gehört etwa die Reduzierung des Malware-Risikos bei download-basierten Internet-Spielhöllen.

·        Technik: So wie im realen Casino ist Fairness auch in der virtuellen Variante ein Muss. Damit der Zufall auch in der Online-Spielbank gewährleistet ist, wird den Nutzern empfohlen, zu überprüfen, ob dieses zertifizierte Pseudozufallszahlengeneratoren renommierter Sicherheitsunternehmen verwendet.

 

Prävention gegen Geldwäsche

Ein weiteres Qualitätsmerkmal von Internet-Spielhöllen besteht in der aktiven Bekämpfung von Geldwäsche. Dazu gehört unter anderem die eindeutige Identifikation der Gamer und deren Zahlungsmethoden, sodass Geldflüsse immer nachvollziehbar sind. So kann auch verhindert werden, dass

minderjährige Zocker an den Online-Casino-Games teilnehmen. Über Datenschutz brauchen sich die Gambler aber trotz der Verifikation keine Gedanken zu machen: Das Spielgeheimnis legt fest, dass über Gamer und über deren Teilnahme am Spiel und das Ergebnis (Gewinn oder Verlust) Verschwiegenheit zu bewahren ist.

Die TÜV Trust IT GmbH Unternehmensgruppe TÜV Austria hat eine Studie zum Geldwäscherisiko bei Online-Glücksspielen erstellt und herausgefunden, dass dieses nur gering ist, da der Aufwand viel zu groß wäre. Zudem könne Geldwäsche mit den oben beschriebenen regulatorischen und technischen Vorkehrungen fast vollständig verhindert werden. Die Unternehmensgruppe hat darüber hinaus einen 10-Punkte-Plan mit Maßnahmen von Banken, Kreditkarteninstituten und virtuellen Casinos vorgeschlagen, um das Risiko noch weiter zu minimieren:

1.    (Abgestufte) Identifizierung der Spieler

2.    Risikomatrix für Spieler (Know-Your-Customer (KYC)-Profil/Score)

3.    Limits

4.    Pro Spieler ein Konto

5.    Einsatz umfangreicher, IT-gestützter Analyseverfahren

6.    Transfer von Beträgen erst nach vollständiger Identifizierung

7.    Beobachtung von Auffälligkeiten

8.    Zusammenarbeit mit Kreditinstituten/Kreditanbietern

9.    Sicherstellung der Transparenz von Zahlungsströmen

10.  Anwendung von KYC-Prinzipien bei Zahlungsverfahren

Eine Spielbank, die diese Maßnahmen anwendet, kann also als besonders vertrauenswürdig eingestuft werden, da zum Beispiel durch das KYC-Prinzip den Geldwäschern der Vorteil der Anonymität genommen wird.

 

Spielsucht-Prävention

Internet-Casinos unterscheiden sich von den traditionellen Spielhallen unter anderem dadurch, dass sie rund um die Uhr verfügbar sind und der Zugang erleichtert wird. Kritiker sehen darin ein erhöhtes Abhängigkeitspotential. Auch die Vorbeugung von Spielsucht zeichnet eine gute virtuelle Spielbank aus: Selbst, wenn sie durch süchtige Zocker mehr Einnahmen machen könnten, sollte der Spielerschutz also an erster Stelle stehen. So ist es beispielsweise ein gutes Zeichen, wenn eine Online-Spielhölle mit verschiedenen Spielschutz-Organisationen (etwa Gamble Aware und „Spielen mit Verantwortung“)  zusammen arbeitet und sich bei der Spielsucht-Prävention engagiert: Denn dann werden gefährdete Gambler im Ernstfall beraten, können sich aber auch vorher schon mithilfe von Tests informieren, ob ihr Glücksspielverhalten krankhaft wird und Handlungsbedarf besteht.

 

Internet-Casinos als börsennotierte Unternehmen

 Seriöse Spielbanken im Internet sind häufig börsennotierte Glücksspielunternehmen, die ihr Geschäftsmodell transparent dokumentieren. Das ist also auch ein Hinweis auf ihre Vertrauenswürdigkeit. Für Anleger kann sich der Börsengang der Online-Casinos richtig lohnen, da die virtuellen Games boomen.

 

Zertifikate und Mitgliedschaften

Glücksspielanbieter mit einem guten Ruf zeichnen sich durch ihre Mitgliedschaft in Spielerschutz-Vereinigungen aus. Dazu gehört unter anderem GameCare. Zudem sind Zertifikate wie solche des IGV (Interactive Gaming Council) oder der GBGA (Gibraltar Betting and Gaming Association) vertrauenserweckende Auszeichnungen. Die eCOGRA verleiht das wichtigste Zertifikat. Sie deckt mehrere Bereiche einer seriösen virtuellen Spielbank ab:

·        Engagement für den Spielerschutz

·        Überprüfung der Online-Glücksspielanbieter auf ihre Fairness

·        Ansprechpartner bei Unstimmigkeiten zwischen Gamern und Casino-Betreibern

Ein Zertifikat von eCOGRA ist also ein weiteres wichtiges Qualitätsmerkmal.

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