Bürgermeister Peter Pichler stellt sich erneut zur Wahl

Bürgermeister Peter Pichler stellt sich erneut zur Wahl

Alexandra Dick Alexandra Dick, Tips Redaktion, 20.01.2015 08:56 Uhr

Andorf. Im September geht die zweite Amtszeit von Bürgermeister Peter Pichler (SPÖ) zu Ende, doch genug hat er von der Arbeit als Andorfer Ortschef noch lange nicht. Konkurrenz bekommt er heuer von Jürgen Schinagl, dem Spitzenkandidaten der ÖVP.

2003 wurde Peter Pichler zum Bürgermeister gewählt. „Ich wollte ein gutes Ergebnis abliefern“, erzählt der ehemalige Hauptschullehrer, der sich damals keine großen Chancen ausgerechnet hat. Trotz des starken Gegenwinds der ÖVP im Gemeinderat, der ihm die Arbeit anfangs sehr schwer machte, konnte er viel für die Gemeinde erreichen. Und dafür wurde er 2009 mit der Wiederwahl belohnt. Heute kann Pichler auf viele Erfolge wie den Bau der HTL oder die Sanierung des Gemeindeamtes zurückblicken. Besonders stolz ist er auf das Budget 2015. „Seit 2004 steht heuer das erste Mal ein Plus vorne – schneller als gedacht“, freut sich Pichler. Sein größtes Ziel ist es, noch mehr Arbeitsplätze in Andorf zu schaffen. „Wenn die Bevölkerung meine Arbeit belohnen würde, würde mich das freuen“, sagt Pichler und verspricht weiterhin hundertprozentigen Einsatz, sollte er wiedergewählt werden. ÖVP setzt auf Jürgen Schinagl So einfach will es ihm die ÖVP heuer aber nicht mehr machen und schickt Jürgen Schinagl in den Wahlkampf. Die Andorfer ÖVP hat den 42-jährigen Berufsschullehrer, der für eine neue dynamische Linie steht, einstimmig zum Spitzenkandidaten für die Bürgermeisterwahl nominiert. Politische Erfahrung sammelte Schinagl als langjähriger Mitstreiter in der ÖVP, als Gemeinderat und als Obmann des Sport-ausschusses. In den nächsten Wochen wird er sein Gemeinderatsteam zusammenstellen. „Ich will, dass Andorf auch in Zukunft ganz vorne steht. Dazu braucht es sowohl die Erfahrung der älteren, als auch neue und unkonventionelle Ideen der jüngeren Generation“, freut sich Jürgen Schinagl auf die neue Herausforderung,  „ich werde mir viel Zeit nehmen, zuhören und die Sorgen und Meinungen der Bevölkerung ernst nehmen. Denn Bürgernähe darf nicht nur ein Schlagwort sein“, erzählt er von der geplanten breit angelegten Dialogtour.
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