Sectio-Bonding: Kuscheln nach dem Kaiserschnitt

Sectio-Bonding: Kuscheln nach dem Kaiserschnitt

Daniela Toth Daniela Toth, Tips Redaktion, 12.01.2018 11:12 Uhr

BAD ISCHL. Der erste Hautkontakt zwischen Mutter und Kind nach der Geburt ist extrem wichtig. Dieses erste Kuscheln festigt die Beziehung und erleichtert dem Baby den Umstieg auf die Umgebung außerhalb des Mutterleibs - auch nach einem Kaiserschnitt.

Sectio Bonding – so der Fachbegriff – ist im Salzkammergut-Klinikum Bad Ischl mittlerweile bei vielen Entbindungen mittels Kaiserschnitt möglich, wenn keine medizinischen Risiken dagegensprechen. Mit der konsequenten Umsetzung des Sectio Bondings unterstützt das Salzkammergut-Klinikum Bad Ischl seinen Ruf als „Baby-friendly Hospital“. Diese internationale Auszeichnung bekommen Krankenhäuser verliehen, die sich besonders um die Förderung des Stillens und der frühen Bindung des Säuglings zur Mutter bemühen.

Ein Drittel der Entbindungen erfolgt per Kaiserschnitt

„Da mittlerweile rund 30 Prozent der Entbindungen mittels Kaiserschnitt erfolgen, war das Sectio Bonding eine logische Fortsetzung unserer Bemühungen um eine frühe Bindung. Auch wenn wir dafür manche Abläufe im OP umstellen mussten, sind wir von diesem Konzept überzeugt. Vorausgesetzt natürlich, dass aus medizinischen Gründen keine getrennte Behandlung von Mutter und Kind nach der Geburt nötig ist“, erklärt Primar Dr. Wolfgang C. Baschata, Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am SK Bad Ischl.

Vorteile für Mutter und Kind

„Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass durch den sofortigen Hautkontakt sowohl Mutter als auch Kind enorm profitieren. Das dabei ausgeschüttete Bindungshormon Oxytocin fördert nicht nur das Zusammengehörigkeitsgefühl, sondern unterstützt auch das Zusammenziehen der Gebärmutter und somit den Heilungsprozess nach der Geburt. Bei den Babys wiederum können wir beobachten, dass sie weniger Anpassungsprobleme haben und früh und selbstständig zu trinken beginnen.“

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