Wärme, Strom, Verkehr: Eine Region gestaltet ihre Energiezukunft

Gerald Ecker, Leserartikel, 04.07.2012

INNVIERTEL-HAUSRUCK. 21 Gemeinden wollen in der Energiemodellregion Innviertel-Hausruck gemeinsam ihre Energiezukunft gestalten. „Jetzt geht es an die Umsetzung der ersten Maßnahmen“, sagt Projektmanager Daniel Unterberger.

„Das Wichtigste am Konzept einer Energiemodellregion ist es, ein Netzwerk aufzubauen“, erläutert Daniel Unterberger. Er hatte im März das Projektmanagement der Modellregion Innviertel-Hausruck übernommen und danach in den 21 Gemeinden in zahlreichen Gesprächen erhoben, was in den Schwerpunkten Einsparen, Effizienz und Erneuerbare bereits umgesetzt wurde, wo die Interessen und Potenziale liegen und welche weiteren Vorhaben geplant sind. Nach der Auswertung dieser Gespräche kündigt Unterberger Ende Juni an: „Nun werde ich die ersten Schritte einleiten und Maßnahmen vorantreiben.“ In der Energiemodellregion geht es vor allem darum, dass die Gemeinden voneinander lernen und miteinander umsetzen. Die Aufgabe des Projektmanagers sieht Unterberger darin, diese Zusammenarbeit zu unterstützen, auch durch Information, Beratung, Organisation und Öffentlichkeitsarbeit.Welche Potenziale hat nun die Region? Im Bereich Wärme reichen diese von Nahwärme aus Biomasse bis zum Energiesparen durch Gebäudesanierung, im Bereich Strom von der Photovoltaik-anlage mit Bürgerbeteiligung bis zum Pilotprojekt Holzverstromung, beim Verkehr von der E-Mobilität bis zum Kommunalkonzept. Eine erste Aktion sollen Spritspartrainings werden. Unterberger: „Von der EMI soll jeder Bürger etwas haben.“Die MitgliedsgemeindenDie EMI Energieautarke Modellregion Innviertel-Hausruck besteht aus 21 Gemeinden in vier Bezirken, namentlichin Braunau (5) Altheim, Mining, Moosbach, St. Veit und Weng,in Ried (11) Andrichsfurt, Antiesenhofen, Gurten, Kirchdorf, Kirchheim, Mörschwang, Obernberg, Reichersberg, St. Georgen, Taiskirchen und Utzenaich,in Grieskirchen (3) Rottenbach, Weibern und Wendling sowiein Schärding (2) Dorf an der Pram und Zell an der Pram.

Artikel weiterempfehlen:

+ Jetzt verfassen

Kommentar verfassen






Habicht und Falke sind der größte Feind eines Brieftaubenzüchters

Habicht und Falke sind der größte Feind eines Brieftaubenzüchters

ST. JOHANN/WALDE. Johann Hammerer (70) interessierte sich schon als Kind für die Taubenzucht. Diese Leidenschaft hat ihm sein Vater, der selber leidenschaftlicher Taubzüchter war, sozusagen in die Wiege ... weiterlesen »

Mit Hobby-Astronom gemeinsam Sterne und Planeten beobachten

Mit Hobby-Astronom gemeinsam Sterne und Planeten beobachten

OSTERMIETHING. Anlässlich der diesjährigen Astronomietage lädt der Verein L(i)ebenswertes Ostermiething zu einem Beobachtungsabend des Sternenhimmels. Als fachkundiger Experte ist Hobby-Astronom Manfred ... weiterlesen »

„Stille Wåsser“ begeisterte Premierenpublikum

„Stille Wåsser“ begeisterte Premierenpublikum

MUNDERFING. Mehr als 1000 Besucher ließen sich die Premiere des neuen Films des Munderfinger Filmteams Wunderkreis nicht entgehen und lobten einhellig das aufwühlende Drama – professionell gemacht, ... weiterlesen »

Gemeinde Munderfing verlegt Glasfasernetz

Gemeinde Munderfing verlegt Glasfasernetz

Die Gemeinde hat mit dem Ausbau des Glasfasernetzes begonnen. Bis 2021 soll jedes bewohnte Gebäude in Munderfing einen Breitband-Anschluss haben. weiterlesen »

Kneipp Traditionshaus schließt seine Pforten

Kneipp Traditionshaus schließt seine Pforten

Das Kneipp Traditionshaus Aspach unter der Leitung der Marienschwestern vom Karmel muss mit 30. November 2017 aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen werden. weiterlesen »

Ein Pionier des Volksbildungswerkes

Ein Pionier des Volksbildungswerkes

ASPACH. Sepp Hintermaier, Gründer und langjähriger Organisator des Aspacher Gstanzlsingens, wurde im Rahmen des Jubiläumsfests 70 Jahre OÖ. Volksbildungswerk mit dem Signum Laudis in Bronze ausgezeichnet. ... weiterlesen »

Braunauer Original – Tourismus lässt Hans Steininger aufleben

Braunauer Original – Tourismus lässt Hans Steininger aufleben

BRAUNAU. Seit über 450 Jahren ist Hans Steininger Teil der Braunauer Geschichte. Tourismus Braunau will den Stadthauptmann mit dem markanten Bartwuchs als Aushängeschild der Stadt Braunau wieder aufleben ... weiterlesen »

Hausfassade in Mattighofen mit Paintball-Munition beschossen

Hausfassade in Mattighofen mit Paintball-Munition beschossen

BEZIRK BRAUNAU. In der Zeit zwischen 23 und 23.30 Uhr am 22. September beschossen Unbekannte die neu renovierte Fassade eines Wohnhauses in Mattighofen mit Paintball-Munition. weiterlesen »


Wir trauern