Schwerverletzter nach Explosion auf Schießplatz im Spital gestorben

Schwerverletzter nach Explosion auf Schießplatz im Spital gestorben

Wolfgang Macherhammer Wolfgang Macherhammer, Tips Redaktion, 05.02.2018 09:49 Uhr

DESSELBRUNN. Nach einer Explosion am Donnerstag in einer Schießanlage des Landesjagdverbandes in Desselbrunn/Viecht ist ein 50-Jähriger vergangenes Wochenende seinen schweren Brandverletzungen im Wiener AKH erlegen.

Der 50-Jährige hatte sich gemeinsam mit einem 62-Jährigen, der aus dem selben Ort stammte, in dem Schießkanal befunden. Der Ältere wurde nach dem Unglück in das Landeskrankenhaus nach Salzburg geflogen. Er ist ist stabil und außer Lebensgefahr. Eine Mannschaft des Sondereinsatzkommandos Cobra, die zufällig auch auf dem Areal trainierte, hatte am Donnerstag die Explosionen gehört. Beim Nachschauen kam ihnen ein schwerverletzter Schütze entgegen, der sich selber ins Freie retten konnte. Den anderen zogen die Beamten, darunter auch ein Notfallsanitäter, unter Einsatz ihres Lebens aus dem brennenden Anlagenbereich.

FF Windern vor Ort

Auch die FF Windern war zur Unfallstelle ausgerückt. Bei der Schießgrube wurde die Feuerwehr von einem anwesenden Cobrabeamten informiert, dass eine Zufahrt - aufgrund der ständigen kleineren Detonationen - nicht möglich sei. Daraufhin drang die Mannschaft über die Rückseite zum Schießplatz in die ehemalige Schottergrube vor. Nach der ersten Lageerkundung wurde entschieden, dass vorerst kein Löschangriff vorgenommen wird. Die Arbeiten beschränkten sich anfangs auf das Einweisen der Hubschrauber, das Absperren der Zufahrtsstraße beziehungsweise des gesamten Areals und das Herstellen der  Löschwasserzubringerleitung. Nach etwa einer Stunde konnten merkbar weniger Detonationen wahrgenommen werden und es wurde entschieden, mit den Fahrzeugen vorzurücken. Nach Abstimmung mit der Kripo (aufgrund der Eigensicherheit) wurde über ein Lüftungsrohr der Schießkanal mit Schaum geflutet.

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