Fußball-Alpenvorland: 4. Runde - Ferschnitz und Kirnberg liefern sich Karten-Schlacht, Neumarkt patzt

Michael Moser, Leserartikel, 13.09.2017 18:33 Uhr

Überraschend oft siegten in dieser Runde die Auswärtsmannschaften, außerdem gab es bei einem einzigem Spiel gleich zwei Ausschlüsse - Hier die Ergebnisse der 4. Runde im Überblick

TEXINGTAL 1 : 5 KIRCHBERG

Die Leistung, die die Texingtaler in der ersten Hälfte bot, ist nicht zu verabscheuen. Kirchberg ging zwar durch ein Freistoßtor von Vladimir Balat (21.) in Führung, aber Texingtal fasste Mut und glich sofort (23.) aus - 1:1 durch Manuel Forafellner. Kurz vor der Pause (41.) stellte der SCK die Führung durch Matej Smalik doch wieder her - 1:2 Nach der Pause sah man jedoch, dass die Kirchberger eine Nummer zu groß für Texingtal waren: Vladimir Balat traf nach genau 60 Minuten (wieder durch einen traumhaften Freistoß) zum 1:3 ins Tor, in der 79. stellte Patrick Berger auf 1:4, zehn Minuten später besorgte er auch den 1:5-Endstand für das Auswärtsteam.

 

FRANKENFELS 1 : 2 GRESTEN

Das - trotz Niederlage - wohl stärkste Spiel von Frankenfels. In der ersten Hälfte flog der Ball von einer Seite auf die andere, Frankenfels konnte mit dem Leader mithalten. Kurz nach der Pause (47.) traf Benjamin Dengg den Ball ist Tor - 0:1 für Gresten. Zum ersten Mal (!) in dieser Saison konnte Frankenfels eine passende Antwort darauf finden - nämlich das 1:1 (53.)! In Minute 83 stellte Thomas Fröschl per Kopfball den Enstand her - 1:2 für die Gäste.

 

SARLING 0 : 4 KRUMMNUSSBAUM

Wer mit einer anderen Punkteaufteilung nach der Partie gerechnet hat, ist wohl ein Träumer, denn für den FC Sarling setzte es im vierten Spiel die vierte saftige Klatsche. (Tordifferenz -17, letzter Tabellenplatz). Krummnußbaum ist nach diesem Match weiterhin Zweiter hinter Gresten, das mit vollen 12 Punkten das Alpenvorland anführt. Die Treffer der Partie fielen übrigens zu den Minuten 18, 19, 64 und 77.

 

SCHEIBBS 3 : 2 KIENBERG/GAMING

Kein weiter Weg nach Scheibbs für die diesmaligen Gäste. Nachdem Kienberg in den Minuten 22 und 26 Topchancen ausließ, rächte sich das: In der 29. beförderte Tóth den Ball ins Netz - 1:0 für Scheibbs. Kienberg ließ sich nicht einschüchtern, und erzielte den Ausgleich (34.). So blieb es bis zum Halbzeitpfiff. Gleich nach Wiederankick traf Kienberg erneut - 1:2, Führung für die Gäste. Die hielt aber nur zehn Minuten, denn durch einen Doppelschlag von Martin Egger (60.) und Josef Ekker (61.) drehte Scheibbs die Partie. Nach einigen Strafraumszenen und Verwarnungen blieb es aber bis zum Schluss bei dem Spielstand.

 

NEUMARKT 0 : 3 ERLAUF

Diese Pleite wird dem SV Neumarkt wohl noch länger in Erinnerung bleiben , denn es ist die heftigste dieser Saison. Und zwar setzte es gegen Erlauf, das man vorige Saison locker geschlagen hat, ein 0:3-Heimdebakel. Die drei Tore (22., 43., 56.) bescherten den Gästen drei Punkte. Neumarkt ist mit nur einem Sieg aus vier Spielen Neunter, Erlauf sprang auf Rang 8.

 

FERSCHNITZ 4 : 2 KIRNBERG

Die erste Halbzeit verlief - verglichen mit der zweiten - verhältnismäßig ruhig. G. Fichtinger (Kirnberg) holte sich Gelb (12.) und Bernhard Zehetner schoss das 1:0 für Ferschnitz (32.). Dann war sie auch schon vorbei. In Hälfte zwei gingen allerdings die Gemüter etwas hoch. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff machte wieder Zehetner das 2:0. Vier Minuten später stellte Ivan Lietava auf 3:0. Kirnberg war frustriert, hielt aber mit dem 3:1 (53.) durch Michael Posch gleich dagegen. In der 64. Minute verbuchte I. Lietava eine Gelbe für sich. In der 70. hatte der Schiedsrichter genug vom Foulspiel der Kirnberger - und schickte prompt G. Fichtinger (Kirnberg) mit Gelb-Rot vom Platz. Auch T. Kerschner (Kirnberg) holte sich zwei Minuten später eine Verwarnung. In der 73. gibts wieder Toralarm: Ivan Lietava, für den die Partie jedoch bald zu Ende sein wird, traf zum 4:1 für Ferschnitz. R. Chorvatovic (Ferschnitz) holte sich zehn Minuten vor Schluss Gelb, daraus resultierte ein Tor für Kirnberg (82.) durch Mateusz Szczur, was wieder bei Ferschnitz für Unmut sorgte. In der 85. der letzte (aber gravierende) Aufreger in diesem Match - auch Doppeltorschütze Ivan Lietava muss mit einer Roten Karte vorzeitig unter die Dusche.

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