Die Barbaren: die menschlichen Abgründe im Kampf um Macht

Die Barbaren: die menschlichen Abgründe im Kampf um Macht

Michaela Maurer Michaela Maurer, Tips Redaktion, 16.07.2014 09:00 Uhr

FREISTADT. Politik, Intrigen, Macht und Rache, bei der Premiere von „Die Barbaren“ präsentierte die „theaterzeit“ dramatische und erschütternde Szenen. 

Regisseur Ulf Dückelmann hat Shakespeares „Titus Andronicus“ zu einem heftigen Kriegsdrama der Gegenwart adaptiert, dass die Abgründe menschlicher Bestialität zeigt. Zu Beginn des Stückes lädt Titus (Wolfgang Hundegger) das Publikum zu einem freudigen Ereignis, der Hochzeit seiner Tochter ein. Doch schon bald ändert sich die Stimmung. Die mächtigen Herrscher des Volkes sehen ihre eigene Kultur bedroht und ziehen in den Krieg gegen die Barbaren. Die Menschen beider Völker werden grausamer, aus Opfer werden Täter, jeder will die Macht an sich reißen und seine Angehörigen rächen. Der impulsive und berechnende Saturnius (großartig gespielt von David Zimmering) verbündet sich sogar mit den Gegnern. Während sich die Völker bekriegen, mischt sich auch ein Fremder (Oliver Chomik) von außen ein. Als unparteiischer Beobachter flüstert er den Machthabern ins Ohr und schürt so die Angst vor den Gegnern. Die traumatisierten Barbarenkinder Chira (Susanna Wurm) und Demetrius (Bernhard Klampfl) rächen den Mord an ihrem Bruder auf eine heftige, brutale und grausame Weise. Auge um Auge, Zahn um Zahn heißt es bis zum kannibalischen Ende. Ulf Dückelmann zeigt ein zeitloses Stück, das überall stattfinden könnte. Das großartige Ensemble zieht das Publikum in seinen Bann und sorgt für eindringliche Spannung. Weitere Vorstellungen: 18., 19., 25., 26. und 27. Juli in der Messehalle.Infos auf www.theaterzeit.at 
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