Feiertags-Festessen macht dem Innenleben schwer zu schaffen

Feiertags-Festessen macht dem „Innenleben“ schwer zu schaffen

Mag. Claudia Greindl Mag. Claudia Greindl, Tips Redaktion, 22.12.2017 07:00 Uhr

FREISTADT. Alle Jahre wieder haben die Feiertage rund um Weihnachten und den Jahreswechsel wenig mit besinnlichem Innehalten zu tun. Zum Ende des Jahres wachsen die To-Do-Listen stets an. Eine Feier mit fetten oder süßen Verlockungen jagt die nächste. Für das Verdauungssystem stellt diese Zeit eine besondere Herausforderung dar, weiß man am LKH Freistadt.

Der Leidensdruck im Alltag ist besonders für Menschen mit einem Reizdarmsyndrom (RDS) enorm. Stressige Tage, belastende Situationen oder einfach nur die Nahrungsaufnahme werden von krampfartigen Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen begleitet. Viele Betroffene blicken auf monatelange Beschwerden sowie ergebnislose medizinische Untersuchungen zurück.

Gesellschaftlicher Rückzug

Aus Angst und Unsicherheit, was ihren Problemen zu Grunde liegt, ziehen sie sich aus dem gesellschaftlichen Leben zurück. „Beim Reizdarmsyndrom RDS kommt es zu einer Funktionsstörung des Dickdarms. Betroffene reagieren auf Reize wie etwa Sorgen oder bestimmte Nahrungsmittel empfindlich“, weiß Bernadette Holzmann-Weißengruber, Klinische- und Gesundheitspsychologin sowie Psychotherapeutin im LKH Freistadt. In Österreich leidet etwa jeder Zehnte an RDS, dabei sind auffallend mehr Frauen als Männer betroffen.

Wechselwirkung Körper - Psyche

Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Sodbrennen und auch Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Depression zählen zu den Symptomen. Was genau RDS auslöst, ist bis dato nicht eindeutig geklärt. Fest steht, dass die enge Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche einen zentralen Aspekt bei der Behandlung einnehmen muss. Holzmann-Weißengruber: „Es ist wichtig, die Betroffenen verständnisvoll über die enge Funktionseinheit von Körper und Psyche aufzuklären und ihnen eine interdisziplinäre Behandlung anzubieten.“

Deutlich bessere Wirkung

Wenn eben der medikamentösen Therapie auch psychotherapeutisch gearbeitet wird, zeigt die Behandlung deutlich bessere Wirkung. Psychotherapie kann auch eine zusätzliche Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags mit dieser komplexen Erkrankung darstellen.

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