Wieder Geburtenplus im LKH Freistadt – 515 Entbindungen in der neuen Geburtenstation

Regina Wiesinger Regina Wiesinger, Tips Redaktion, 04.01.2018 13:50 Uhr

FREISTADT. Mit 516 Babys, die 2017 ihren ersten Schrei in der Geburtshilfeabteilung des LKH Freistadt taten, zieht das pital eine äußerst positive Bilanz. Das Geburtshilfeteam rund um Leiter Peter Neuner darf sich über ein Geburtenplus von 5,74 Prozent im Vergleich zum Vorjahr freuen (488 Babys).

Zahlenmäßig wurden im Vorjahr die Mädchen von den Buben überrundet. Insgesamt waren e 236 Mädchen und 280 Buben – davon einmal Zwillinge – die an der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am LKH Freistadt zur Welt kamen. Der geburtenstärkste Monat war der August mit 50 Geburten. Am 17. August 2017 kamen mit fünf Kindern die meisten Babys zur Welt. Der Wonneproppen mit dem stolzesten Geburtsgewicht wog im Vorjahr 4.770 Gramm. Die Hitliste bei den Buben führten die Namen Tobias, Florian und Paul an. Besonders beliebt bei den Mädchen waren Marie, gefolgt von Sophie, Amelie und Hanna.

Natürliche, intime Geburt

„Viele Frauen äußern heute ganz klar den Wunsch nach einer weitestgehend natürlichen Entbindung in einer intimen und vertrauensvollen Umgebung“, sagt Hebamme Barbara Röblreiter. Erlaubt es der Schwangerschafts- und Geburtsverlauf, so steht im LKH Freistadt daher eine hebammenorientierte Geburt im Vordergrund, die weitgehend auf dem Grundsatz basiert, Frauen in ihrer Fähigkeit zu einer selbstbestimmten Geburt zu bestärken. „Natürlich stehen im Falle von Risikogeburten oder beim Auftreten unvorhersehbarer Komplikationen jederzeit modernste technische Einrichtungen sowie ein erfahrenes Ärzte-Team zur Verfügung“, betont Neuner, „es ist diese Kombination aus intimer Begleitung und medizinisch kompetenter Sicherheit, die das so wichtige Vertrauen erzeugt, das es bei einer Entbindung braucht.“

Der Körper einer Mutter ist anders

Eine umsichtige Begleitung von Schwangeren endet für die Expert/-innen des LKH Freistadt allerdings nicht mit der Entbindung des lange erwarteten Nachwuchses. Denn auch nach der Geburt sind die frisch gebackenen Mütter vielen Veränderungen unterworfen. Die Schwangerschaft sowie die damit einhergehenden hormonellen Veränderungen und die zusätzliche Belastung durch den „Babybauch“ führten häufig zur Überdehnung der Bauch- und zur Überbeanspruchung der Beckenbodenmuskulatur. Wird dagegen nichts unternommen, können Spätschäden wie Senkung der inneren Organe, unfreiwilliger Harn- und Stuhlgang, Rückenschmerzen und Sexualprobleme die Folge sein.

Rückbildungsgymnastik wird angeboten

„Für Mütter, die am LKH Freistadt entbunden haben, besteht daher die Möglichkeit an einer ambulanten Rückbildungsgruppe (ab der sechsten Woche nach der Geburt) teilzunehmen“, erklärt Maria Horner, leitende Physiotherapeutin am LKH Freistadt, „die Mütter nehmen dieses Angebot sehr zahlreich an und können so durch die von uns gegebenen Informationen und Anleitungen ihren Körper wieder rasch in einen guten Trainingszustand bringen.“ Zur Teilnahme erfolgt eine Zuweisung für die Physiotherapie von der gynäkologischen Abteilung des Landes-Krankenhauses Freistadt. Eine Anmeldung in der Physiotherapie ist erforderlich.  

 

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