S10 - Große Schäden durch Sprengungen: „Asfinag weigert sich zu zahlen“
 

S10 - Große Schäden durch Sprengungen: „Asfinag weigert sich zu zahlen“

Regina Wiesinger Regina Wiesinger, Tips Redaktion, 17.12.2013 09:08 Uhr

FREISTADT. Klemens Wagner ist verärgert: Die Sprengungen im Manzenreither Tunnel haben große Schäden an seinem Haus verursacht. „Leider habe ich noch keine Entschädigung von der Asfinag erhalten.“ Wagner möchte deshalb als Sprachrohr für alle, die Schäden durch den Bau der S10 erlitten haben, dienen.
 
 

Einige Monate ist es bereits her, dass Wagner mit der Asfinag Kontakt wegen der Schäden an seinem Haus aufgenommen hat. „Zuerst hat alles gut ausgeschaut. Es wurden gute Gespräche geführt und mein Haus angeschaut. Aber dann habe ich wieder lange nichts von den Verantwortlichen gehört.“ Der zweifache Familienvater wartet bis jetzt noch auf eine Erklärung beziehungsweise Entschädigung der Asfinag. „So kann man mit den Leuten nicht umgehen. Ich bin enttäuscht von der Asfinag. Ich habe mich bemüht und viele Gespräche geführt, aber es hat bis jetzt nichts genützt“, sagt Wagner. „Ich habe noch keinen Beweis, dass die Schäden von uns verursacht wurden“, sagt Franz Sempelmann, Zuständiger der Asfinag in diesem Fall. „Herr Wagner will aber keinen Sachverständigen mehr in sein Haus lassen. Wenn der Schaden von uns verursacht worden ist, dann werden wir zahlen, aber dazu muss ein Sachverständiger das Haus untersuchen.“ Wagner will weiterhin für sein Recht kämpfen und ermutigt andere durch den Straßenbau Geschädigte, sich bei ihm zu melden. „Viele Leute trauen sich nicht bei der Asfinag anzurufen oder wollen sich nicht die Mühe machen. Ich bin gerne der Sprecher für die Interessengemeinschaft.“                         KONTAKTInteressengemeinschaft der S10- Geschädigten, Klemens Wagner, Tel. 0681/81820121  
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